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Die EMBA ist dort, wo die Zukunft entsteht!

   Hamburg

Der Campus in Hamburg liegt im Stadtteil Eppendorf. Ganz in der Nähe befinden sich die TV-Studios von Tagesschau und Tagesthemen sowie RTL Nord und NDR: Die Hansestadt ist als Medien- und Werbemetropole ein idealer Ausgangspunkt für einen erfolgreichen Karrierestart.

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  Berlin

In Berlin findest Du die EMBA auf dem MedienCampus im schicken Wilmersdorf. Mit auf dem Campus-Gelände sitzen die Partner-Akademie DMA, die beiden Radiosender „Radio B2“ und „MaxxFM“ sowie die Kommunikations- und Unternehmensberatung „artmannworks“.

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   Düsseldorf

In Düsseldorf hat die EMBA ihren Campus im attraktiven Medienhafen direkt am Rhein. Umgeben von 250 Unternehmen und Agenturen der Telekommunikationsindustrie und der Medien- und Werbebranche.

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Studieren mit zahlreichen Extras

Abschluss einer staatlichen Hochschule

Alle Vorzüge eines praxisnahen Studiums an einer privaten Business-Akademie genießen und trotzdem den Bachelor-Abschluss einer staatlichen Hochschule erhalten?

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Praxis, Praxis, Praxis

Dozenten aus der Praxis, reale Projekte für Partner aus der Wirtschaft und ein breites Netzwerk bieten beste Voraussetzungen für einen erfolgreichen Jobeinstieg direkt nach dem Bachelor.

So sieht das praxisnahe Studium aus:

Ohne Stress studieren

Sehr kleine Seminargruppen, Blockunterricht und Klausuren direkt im Anschluss an die Module: Wer an der EMBA studiert, hat mehr vom Studium, mehr von seiner Freizeit und verdient eher Geld.

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Keine zusätzlichen Kosten: Bei uns sind beispielsweise ein eigenes MacBook Air, eine moderne Campus-Ausstattung oder zusätzliche Seminare und Sprachkurse für jeden Studierenden bereits inklusive.

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EMBA-Dozent Stefan Westerwelle bringt neuen Film in die Kinos

Premiere ist am 19. April: Stefan Westerwelle, Regisseur, Drehbuchautor und langjähriger Dozent für Visual Media an der EMBA in Berlin, hat einen neuen Kinofilm gedreht. Matti und Sami und die drei größten Fehler des Universums ist nach Dramen wie Solange Du hier bist (2006) oder Lose Your Head (2013) sein erster Kinderfilm. Im Interview berichtet er, was den Dreh so besonders machte und warum man den Film auch als Erwachsener ansehen sollte.

Stefan Westerwelle, Regisseur, Drehbuchautor und EMBA-Dozent

Premiere ist am 19. April: Stefan Westerwelle, Regisseur, Drehbuchautor und langjähriger Dozent für Visual Media an der EMBA in Berlin, hat einen neuen Kinofilm gedreht. Matti und Sami und die drei größten Fehler des Universums ist nach Dramen wie Solange Du hier bist (2006) oder Lose Your Head (2013) sein erster Kinderfilm. Im Interview berichtet er, was den Dreh so besonders machte und warum man den Film auch als Erwachsener ansehen sollte.

Wie sind Sie darauf gekommen, ein Kinderbuch zu verfilmen und was hat Sie an dem Projekt gereizt?
Stefan Westerwelle: Ich habe den Roman zufällig bei einer Internetrecherche gefunden und war sofort vom Inhalt angetan: Weil die Erwachsenen so oft flunkern, gerät das Universum des jungen Matti durcheinander. Um dieses wieder in Ordnung zu bringen, beginnt er irgendwann, seinen Eltern selbst einen großen Bären aufzubinden. Damit beginnt ein lang ersehnter Veränderungsprozess, der im Guten endet. Das ist doch verrückt. Damals dachte ich sofort an Pipi Langstrumpf. Matti ist zwar nicht der stärkste Junge der Welt, aber er ist dennoch irgendwie ein Superheld. Er glaubt fest daran, dass man all seine Träume erfüllen kann. Und dieser Glaube, der uns Erwachsenen im Laufe des Lebens verloren zu gehen scheint, verändert seine Welt. Wir sollten uns ein Beispiel an Matti nehmen, weniger grübeln und uns mehr vom Bauch leiten lassen. Denn solange man etwas Gutes im Sinn hat, wird einem das Universum schon helfen. Das ist doch eine tolle Message.

Wo wurde der Film gedreht? Gab es einen besonderen Schauplatz?
Aufgrund der Fördersituation haben wir den Deutschlandteil in Hamburg und Erfurt gedreht. Der Wunsch meines Produzenten und mir war es aber von Anfang an, die finnischen Teile des Films an Originalschauplätzen zu drehen. Und so sind wir nach den Dreharbeiten in Deutschland mit dem kompletten Team nach Kokkola, einem kleinen Ort hoch im finnischen Norden, gezogen. Dort haben wir die letzten sechs Drehtage bei tollstem Sommerwetter verbracht. Schon bei der Motivsuche fiel allen auf, dass Finnland große Ähnlichkeit zum mittleren Westen der USA hat. Jedes dritte Auto ist ein Straßenkreuzer, die Bauernhäuser sehen wie Farmen aus. Das hatte Einfluss auf die komplette Gestaltung unseres Films. Weil es so gut zur Story passte, haben wir den Westernlook im Finnlandteil bewusst verstärkt. Besonders gut hat mir der Drehort gefallen, an dem das Haus steht, welches die Familie angeblich gewonnen hat. Ein rotes Holzhaus auf einer Halbinsel umgeben vom Meer. Ein nordisches Paradies wie man es aus manchen Astrid-Lindgren-Verfilmungen kennt. Da wurde das Arbeiten fast zu einem schönen Familienurlaub.

Gab es einen Moment beim Dreh, der Ihnen besonders in Erinnerung geblieben ist?
Die dreißig Drehtage erscheinen endlos und vergehen dennoch wie im Flug. Man steht ständig unter Strom und denkt eher an das Morgen als an das Jetzt. Aber der letzte Drehtag, besser der erste Moment, nachdem die letzte Einstellung im Kasten ist, ist bemerkenswert. Alle Anspannung fällt von einem, und man hat Zeit, sich einmal umzuschauen. In unserem Fall beendeten wir den Dreh an einem wunderschönen finnischen See. Das Wetter hatte, wider allen Ansagen, gehalten und war phänomenal. Ich erinnere mich, wie die ganze Landschaft in goldgelbes Abendlicht getaucht war und sich allmählich alle Teammitglieder am Ufer versammelten. Gefühlt warteten bestimmt 200 Leute auf mein 'Das war's!'. In dem Moment spürt man, dass Film 100 Prozent Teamwork ist. Alle Beteiligten ziehen an einem einzigen Strang, und ohne jeden Einzelnen würde das Abenteuer nicht funktionieren. Das ist eine tolle Erfahrung, die ich auch jedes Jahr versuche, an meine EMBA-Studierenden weiterzugeben.

Wie finanziert sich ein solcher Film?
Die Romanvorlage zu 'Matti und Sami' hat sich gut verkauft, ist aber kein Bestseller und damit keine eigenständige Marke wie beispielsweise 'Hanni und Nanni'. Somit ist die Finanzierung etwas schwieriger. Aber Philipp Budweg, der Produzent der Münchner Lieblingsfilm GmbH, hat alle möglichen Register gezogen. Auf einem Finanzierungsforum für Kinderfilme in Malmö hat er den NDR als Koproduktionspartner hinzugewonnen – später kamen noch der KIKA und der MDR dazu. Dann haben wir uns, wie üblich, für Förderungen beworben. Auf der Bundesebene konnten wir das BKM und das Kuratorium Junger Deutscher Film von 'Matti und Sami' überzeugen. Als regionale Förderer holte Philipp die Filmförderung Hamburg Schleswig Holstein, die Mitteldeutsche Medienförderung und die bayerische FFF an Bord. Zudem gab es einen finnischen Koproduzenten, der Geld der dortigen Förderer und Sender sammeln konnte, und bei internationalen Koproduktionen besteht die Möglichkeit der Förderung durch europäische Mittel (Eurimages). Solch eine Finanzierung ist immer eine große Zittertpartie und man weiß bis zur letzten Zusage oft nicht, ob man den Film, für den man ja zum Teil jahrelang gearbeitet hat, umsetzen kann. Uns ist es aber glücklicherweise gut gelungen. 

Was macht Sie besonders stolz auf den Film?
Diese Teamwork-Erfahrung macht mich stolz auf die ganze Matti-und-Sami-Familie. Aber stolz bin ich natürlich vor allem auf die beiden großartigen Kinderdarsteller Mikke Rasch und Nick Holaschke. Es ist unglaublich, zu sehen, mit welcher Ernsthaftigkeit und Sensibilität sie an diese anstrengende Arbeit gehen - Mikke, war an jedem der 30 Drehtage 'dran' und hat seine halben Sommerferien für uns geopfert. Weil es den beiden Jungs ganz natürlich gelingt, ihre eigene Persönlichkeit in ihre Rollen zu geben, schaffen sie es, aus Matti und Sami zwei lebendige Figuren zu machen. Sie erlauben einem einen Einblick in zwei Kinderherzen. Deshalb fiebert man mit ihnen mit und freut sich um so mehr, wenn – naja, das Ende verrate ich jetzt nicht. 

Warum sollte man sich den Film auch als Erwachsener ansehen?
Weil der Film allen Spaß macht. Bei der Drehbuchgestaltung war es uns wichtig, nicht nur die Kinder-, sondern auch die Erwachsenenbedürfnisse ernst zu nehmen, um somit ein authentisches Familienbild zu zeichnen – dieses große Ganze besteht ja in der Regel aus Kindern und Erwachsenen, und jede Seite beeinflusst die andere. Mattis Eltern verstehen sich zurzeit nicht sehr gut – was nicht schlimm ist. Aber das hat natürlich Einfluss auf die Gefühlssituation ihrer Kinder und führt Matti dazu, bestimmte Dinge zu tun, die dann wiederum großen Einfluss auf die Erwachsenen haben. Ich freue mich sehr, dass es uns so gelungen ist, einen Film über eine Familie zu machen, in der klar ist: Alle müssen gemeinsam anpacken, um sich aus dem Schlamassel herauszuarbeiten. Die erwachsenen Zuschauer werden manchmal große Aha-Erlebnisse haben, sich auf witzige Weise ertappt fühlen – genauso, wie Matti die Erwachsenen bei ihren ständigen Flunkereien ertappt.  

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