Bachelorarbeit über Corporate Social Responsibility

„Ob im Fernsehen oder auf der Müslipackung: Immer wieder begegnet man der Übernahme von sozialer Verantwortung durch Unternehmen – ob bewusst oder unbewusst“, erklärt Sarah Groß. In ihrer Bachelorarbeit hat sich die EMBA-Absolventin aus Düsseldorf jetzt sehr intensiv mit dem Thema Corporate Social Responsibility auseinandergesetzt.

Der Titel ihrer Bachelorarbeit: „Tue Gutes und rede darüber – aber konsumentengerecht. Eine inhaltsanalytische Betrachtung der webbasierenden CSR-Kommunikation in der Konsumgüterindustrie“. Für die Düsseldorfer Studentin (Sport-, Event- und Medienmanagement) eine extrem spannende Fragestellung. Den ersten Kontakt zu dem nachhaltigen Thema bekam sie während ihres Pflichtpraktikums im fünften Semester.

„Unternehmen setzen sich nicht mehr allein für ökologische Aspekte wie erneuerbare Energien ein, sondern entwickeln darüber hinaus beispielsweise Programme, die die Bevölkerung für sportliche Betätigung begeistern sollen. Parallel dazu sehen sich die Unternehmen mit einer immer kritischer werdenden Öffentlichkeit konfrontiert. Es reicht also in der heutigen Zeit nicht aus, Gutes zu tun. Die Unternehmen sind vielmehr dazu angehalten, das Vertrauen der Konsumenten zurückzugewinnen“, erklärt Sarah Groß.

Kritisch unter die Lupe genommen hat sie dafür vor allem die Webseiten von Unternehmen der Konsumgüterindustrie. „Die Produkte in dieser Branche sind vergleichbar. Die Kaufentscheidung der Kunden beruht oftmals auf dem Image der Marke. Und das kann durch eine erfolgreiche Corporate Social Responsibility durchaus positiv beeinflusst werden.“

Schon in der Recherche zu ihrem Bachelor-Thema ist die 25-Jährige ständig auf Neues gestoßen und hat dann in der Schreibphase ihre Zwischenziele immer wieder spontan anpassen müssen. „Gerade während der Recherche liest man vielleicht den ein oder anderen irrelevanten Artikel und lässt sich so leicht vom Wesentlichen abbringen. Trotzdem würde ich es wieder so machen, denn so bin ich auf Literatur gestoßen, die meine Arbeit sehr vorangebracht hat“, sagt sie.

Die größte Überraschung während der heißen Schreibphase der Bachelorarbeit: „Wie schnell sich Seiten füllen! Den vorgegebenen Umfang einzuhalten und mich auf das Wesentliche zu beschränken, empfand ich als größte Herausforderung während des Schreibens. Dabei wurde mir bewusst, dass das Kürzen von Texten mehr Zeit in Anspruch nimmt als das Schreiben an sich“, verrät die EMBA-Absolventin.

Für ihr Engagement wurde die 25-Jährige mit einer 1,1 als Endnote belohnt. Kein Wunder, dass ihr Fazit im Nachgang ebenfalls positiv ausfällt: „Mich hat die Bachelorarbeit in meinem Vorhaben bestätigt, dass ich mich mit dem Thema Kommunikation sowie empirischen Herangehensweisen weitergehend beschäftigten möchte“, sagt Sarah Groß. Ihr nächstes Ziel ist daher ein Master-Studium im Bereich der Kommunikationsforschung.

Nach Datum


NEWSLETTER BESTELLEN

Ja, ich möchte ab sofort den regelmäßigen EMBA-Newsletter mit den neuesten Informationen zu meinem Studium erhalten!

Wähle hier einen EMBA-Standort aus, für den du eine Beratung möchtest.

  • Berlin
  • Düsseldorf
  • Hamburg