Gayp Year

Das Gap Year: Die Auszeit zwischen Bachelor und Master

Wenn es um die Pläne nach dem Schulabschluss geht, sprechen viele von einem Gap-Year. Aber was genau ist damit eigentlich gemeint?

Einfach mal dem gewohnten Alltag entfliegen und Neues kennenlernen – genau darum geht es bei einem Gap Year. Statt nach der Bachelorarbeit gleich weiter zu powern, entscheiden sich viele Studierende für eine Auszeit zwischen Bachelor und Master. Zeit für einen neuen Lebensabschnitt! "Gerade vor oder nach einem Studium bietet sich ein Gap Year an“, sagt Sven Lechtleitner, Dozent für Unternehmensführung I am EMBA-Standort in Düsseldorf. Schließlich arbeite man zu diesem Zeitpunkt noch nicht fest in einem Job und sei beruflich weitestgehend ungebunden. Er sieht darin nicht nur die Möglichkeit, die eigene Karriereperspektive während der Auszeit für sich zu schärfen, sondern vor allem auch den Gewinn an persönlicher Entwicklung. „Jede längere Reise prägt und bereichert die Lebenserfahrung“, weiß der Dozent aus eigener Erfahrung.

Für manche Berufsziele ist ein Masterabschluss unabdingbar, während in anderen Bereichen Bachelorabsolventen die Karriereleiter hochklettern. Du solltest Dir im Vorfeld Gedanken machen, ob Dich ein Master beruflich wirklich weiterbringen kann.

Das Gap Year bezeichnet eine Lücke zwischen zwei Lebensabschnitten. Im Prinzip sind viele Zeitpunkte denkbar: ob nach dem Abitur, während des Studiums, nach der Ausbildung oder dem Studienabschluss oder als Sabbatical nach einiger Zeit der Berufstätigkeit. Es muss aber nicht zwangsläufig ein volles Jahr dauern. In erster Linie geht es nicht um die Zeitspanne, sondern darum, Neues auszuprobieren, innezuhalten und sich klar darüber zu werden, wie es weitergehen soll. 

Die Möglichkeiten ein Gap Year zu gestalten sind riesig. Viele nutzen zum Beispiel die Gelegenheit und gehen in dieser Zeit ins Ausland. Manche engagieren sich für das Wohl ihrer Mitmenschen, wieder andere setzen sich ehrenamtlich für ihre Umwelt ein. Du nutzt ein Jahr lang die Zeit für die Dinge, die Dir wichtig sind. Und das macht sich nicht nur im Lebenslauf gut, sondern wirkt sich auch positiv auf Deine Persönlichkeit aus. Du wirst selbstständiger, selbstsicherer, sammelst häufig auch beruflich wertvolle Erfahrungen. Diese Lücke im Lebenslauf wird Dir von Arbeitgebern normalerweise auch nicht negativ ausgelegt, vor allem, wenn Du in der Zeit tatsächlich Berufserfahrung gesammelt hast. Das bestätigt auch Sven Lechtleitner. Er betrachtet einen Auslandsaufenthalt nicht als Lücke im klassischen Sinne. "Ein Gap Year lässt sich in Bewerbungen und Jobinterviews gut begründen“, sagt der frühere Personaler. Besonders wenn jemand währenddessen einer sozialen oder freiwilligen Tätigkeit nachgehe, zeuge das von Engagement.

Die Auszeit im Ausland kann auf unterschiedliche Art und Weise genutzt werden. Von Sprachreisen in New York, ehrenamtliche Freiwilligenprojekte in exotischen Destinationen wie Peru oder Costa Rica, Au Pair in Amerika bis hin zum Work and Travel in Australien.

Entwickle Dich persönlich weiter, sammle neue Impulse und hab vor allem Spaß und genieße das Leben!

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