EMBA-Absolventin Airane Pourkian ist selbstständig mit dem Cafe Amira

EMBA-Absolventin macht sich mit eigenem Café selbstständig

Die Hamburger EMBA-Absolventin (Sport-, Event- und Medienmanagement) Ariane Pourkian lebt ihren Traum: Mit ihrem Café Amira in Hamburg hat sie den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt und ist erfolgreich durchgestartet. Massenabfertigung und Convenience gibt es dort nicht, denn die 29-Jährige ist mit Liebe und Leidenschaft für ihre Kunden da.

Im Jahr 2012 hat Ariane Pourkian den Bachelor-Abschluss gemacht und sich dann in verschiedenen Jobs und Unternehmen ausprobiert, bevor sie im Oktober 2015 ihr Café Amira in Hamburg eröffnete. „Ich wusste irgendwie immer, dass ich irgendwann mein eigener Herr sein werde. Klar muss man mit sehr viel mehr Arbeitsstunden rechnen als ein einfacher Angestellter, aber ich merke immer wieder, dass ich durch die Selbstständigkeit ein ganz anderes Energielevel erreicht habe“, erklärt sie.

Alle Kuchen, Torten und Waffeln werden selbst gebacken und frisch zubereitet. Ariane Pourkian ist morgens in der Regel ein bis zwei Stunden vor der Öffnung des Cafés vor Ort, um zu backen und alles für die Gäste vorzubereiten. Die persönliche Atmosphäre kommt bei den Gästen gut an. „Wir haben sehr, sehr viele Stammgäste, die sich bei uns wie zu Hause fühlen – Familien, Studenten, aber auch ältere Menschen“, verrät die EMBA-Absolventin.

Die Selbstständigkeit bedeutet für sie zugleich auch die Erledigung von ganz vielen unterschiedlichen Aufgaben aus unterschiedlichen Bereichen. „Neben dem Backen, Kochen und Bedienen der Gäste gehören natürlich auch die Personalplanung und Buchhaltung dazu, Bestellungen und Einkäufe müssen erledigt werden und vieles mehr,“ sagt Ariane Pourkian. Ihr Team umfasst sechs Aushilfen, die sie im Tagesgeschäft tatkräftig unterstützen.

Ihr Studium an der EMBA in Hamburg hat Ariane Pourkian auf viele der heutigen Aufgaben gut vorbereitet. „Ich habe viel gelernt zu Themen wie Buchhaltung und Rechtsgrundlagen, aber eben auch zu der professionellen Planung von Veranstaltungen. Wir führen im Café auch kleine Konzerte oder Lesungen durch und bieten die Möglichkeit, private Veranstaltungen bei uns zu machen, wie z.B. Geburtstage oder Hochzeiten.“

Gerade in der Gastronomie, die risikoreich und unberechenbar ist, ist ein Start in die Selbstständigkeit nicht immer einfach und eine besondere Herausforderung. Doch Ariane Pourkian ist bislang sehr zufrieden. „Das erste Jahr ist rum und wesentlich besser gelaufen als erwartet. Klar wäre es manchmal einfacher, wenn man wüsste, was kommt, oder die Gäste kontinuierlicher und nicht ganz plötzlich alle auf einmal hereinschneien würden, aber das belebt letztendlich auch den Alltag und sorgt für Abwechslung“, findet sie.

Und eines ist für sie ganz klar: „Das Wichtigste ist, dass man das, was man tut, mit Freude und Leidenschaft tut, dann sind die Arbeitsstunden eigentlich egal. Das Feedback der Gäste und die Tatsache, dass die meisten wiederkommen, gibt mir immer wieder neue Energie und macht mir bewusst, dass ich das Richtige tue.“

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