EMBA-Dozentin für Musikmanagement Nina Graf

Karriere im Musikbusiness: Dein Studium an der EMBA

Ganz egal ob Clubkonzert, Festival oder Party: Überall wo Künstler und DJs auf der Bühne stehen oder auflegen, sind sie im Hintergrund aktiv: Die Musik- und Konzertmanager oder Künstlermanager sorgen nicht nur dafür, dass das Publikum zufrieden ist, sondern sind auch für alle organisatorischen Abläufe rund um die Events verantwortlich. In der Studienrichtung Musik- und Konzertmanagement lernst Du an der EMBA in sechs Semestern alle wichtigen Grundlagen für Deine Karriere im Musikbusiness. Im Interview verrät die Berliner EMBA-Dozentin und Musikerin Nina Graf, was sie an ihrer Arbeit so begeistert, und erklärt, was Studenten für einen erfolgreichen Jobeinstieg unbedingt mitbringen sollten.

Was versteht man Ihrer Meinung nach heute unter dem klassischen Begriff Musikmanagement?
Nina Graf: Der Begriff „Musikmanagement“ umfasst viel mehr als das antiquierte Bild vom „Manager“, der drei Anrufe tätigt und Dementi für die Gala verfasst. Musikmanagement beinhaltet ein umfassendes Verständnis der Branche, der regulären Abläufe, um einen Künstler zu positionieren, zu vermarkten und weiterzuentwickeln. Und vor allem auch, um in verschiedenen Bereichen der Branche arbeiten zu können.

Warum würden Sie jederzeit wieder in die Musikbranche einsteigen wollen?
Weil Musik einfach das Schönste ist, womit man sich den ganzen Tag beschäftigen kann und sie einer der wenigen Bereiche ist, der den Menschen ein Lächeln aufs Gesicht zaubert – ob dem Künstler beim Schaffen oder dem Publikum beim Erleben von Musik.

Wem würden Sie ein Studium mit dem Schwerpunkt Musikmanagement wie an der EMBA empfehlen? Welche Eigenschaften sollte man mitbringen?
Wer Musikmanagement studieren möchte, sollte ein hohes Verständnis für Musik mitbringen, sich gerne und viel mit Musikszenen beschäftigen, gut mit Menschen können, kommunikativ sein und ein starkes Auftreten haben. Nichtsdestotrotz gehören aber auch ganz unmusikalische Tugenden dazu wie Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, betriebswirtschaftliches Denken, Neugierde, Anpassungsfähigkeit an einen sich stetig wandelnden Markt.

Der Musikmarkt hat sich in den vergangenen Jahren extrem gewandelt. Ist die Branche trotzdem ein gutes Pflaster für Studenten und Berufseinsteiger und wenn ja, warum?
Musik wird immer ein spannender und sehr erfüllender Bereich sein, auch wenn es natürlich andere Jobs gibt, mit denen man schneller und mehr Geld verdienen kann, was aber für die persönliche Zufriedenheit zweitrangig ist, finde ich. Wer umtriebig und musikalisch sehr interessiert ist, von sich behaupten würde, einen eigenen Geschmack zu haben, wird in dieser Branche auch Fuß fassen. Qualität und Leidenschaft setzen sich immer durch.

Welchen Tipp würden Sie jungen Absolventen für den erfolgreichen Jobeinstieg mit an die Hand geben?
Machen! Wohl überlegt und mit erstem Know-how an die Sachen herangehen, aber vor allem Initiative ergreifen und sich durch Handeln einen Namen machen. „Schnacker“ gibt es im Business genug.

Welche Bands betreuen Sie unter anderem und mit welchen Künstlern / Musikern haben Sie bereits erfolgreich zusammengearbeitet?
Im klassischen Sinne betreue ich keine Band, da ich in erster Linie selbst Künstlerin bin (ein Management zu eröffnen, wird irgendwann mein Plan „nach der Musik“ sein). Ich engagiere mich aber im DOMUS e.V. für die Belange der Künstler, welcher bspw. auch Größen wie Jupiter Jones vertritt. Darüber hinaus mache ich vor allem junge Bands fit, um in der Branche Fuß zu fassen. Bands, mit denen ich bereits auf der Bühne stand oder auch mal Background gesungen habe, sind bspw. Johannes Oerding, Cäthe, Michy Reincke. Songs geschrieben habe ich beispielsweise mit Kristoffer Hünnecke (Revolverheld) oder Jonathan Jeremiah.

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