Die digitale Lehre im Studienalltag: Reportage einer EMBA-Studierenden!

Auch wenn das Coronavirus nach wie vor das öffentliche Leben für uns alle weitgehend beeinträchtigt  – der Lehrbetrieb an der EMBA geht mit virtuellen Lehr- und Coaching-Angeboten und dem vollen curricularen Programm natürlich ungebrochen weiter. Für Studierenden wie Lehrende sind damit gänzlich neue Erfahrungen, aber auch spannenden neue und innovative Möglichkeiten der Lehre und des Studiums verbunden.

Dort zu studieren, wo man sich am wohlsten fühlt, nämlich zu Hause, kann nämlich auch eine echte Herausforderung sein, in jedem Fall ist es erst einmal neu und anders: Statt auf dem Campus in seinem gewohnten Vorlesungsraum zusammen mit den Kommilitonen zu sitzen, beginnt der Tag in der „Home University“ gut und gerne mit dem MacBook am Küchentisch – ein Klick und man ist schon mittendrin!  Statt in den Kursräume unterrichten die Lehrbeauftragten ihre Studierenden nun schon seit dem Vorlesungsbeginn am 6. April 2020 mit alle Module im Sommersemester in Video- und Chaträumen. Die neue Situation hat auch den Akademiealltag der Studierenden grundlegend verändert. Wir wollten genauer wissen, wie das aussieht und bei unseren Studierenden ankommt und haben deshalb einmal beispielhaft die Düsseldorfer EMBA-Studierende Seraphina Konietzka befragt. Sie studiert auf dem Campus im Medienhafen derzeit im 4. SemesterTourismus-, Hotel- und Eventmanagement. Hier ihre ausführliche Reportage:

„An einem normalen Studientag würde ich morgens im Zug darüber grübeln, welches Brötchen ich mir am Bahnhof kaufen sollte, um passendes Kleingeld von genau 60 Cent für einen Kaffee an der EMBA zu haben. An einem Online-Studientag kann ich einfach den Knopf der Kaffeemaschine zu Hause drücken! 

Aber zu allererst einmal möchte ich mich vorstellen: Mein Name ist Seraphina, ich bin 19 Jahre alt und studiere im vierten Semester Tourismus-, Hotel- und Eventmanagementan der EMBA-Düsseldorf. Im Moment ist der Weg für mich, wie ich ‚zur Uni gehe‘, sehr ungewöhnlich. Die Vorlesungen finden derzeit über ein E-Learning-Tool statt, damit die Module weitestgehend regelkonform absolviert werden können - in Zeiten der Ausgangsbeschränkungen aufgrund von Covid-19 - was für uns alle bedeutet, ganz normale Vorlesungen zu haben, zu den gleichen Zeiten, aber einfach nur von zu Hause aus. 

Aber wie heißt es so schön: außergewöhnliche Umstände erfordern außergewöhnliche Maßnahmen! Ich bin auf der einen Seite sehr beeindruckt davon, dass E-Learning so unkompliziert verlaufen kann. Allerdings ist es nur schwer mit der Präsenzlehre zu vergleichen. Die digitale Lehre ist für mich eine große Zeitersparnis. Ich pendele im ‚normalen‘Studientag vor Covid-19 von Gelsenkirchen nach Düsseldorf in den Medienhafen, weshalb mein Tag meistens dann schon um 5.30 Uhr beginnt. Da ist es schon eine große Erleichterung, nicht ganz so früh aufstehen zu müssen und auch nicht erst so spät wieder zu Hause zu sein (auch, wenn es das natürlich wert ist!) Allerdings kann das E-Learning einem auch ein hohes Maß an Disziplin abverlangen, da man auch in dem einen oder anderen Moment mal - natürlich ganz aus Versehen - mit den Gedanken abschweifen kann. Umso wichtiger war es für mich, als ich erfahren habe, dass es digitale Vorlesungen gäbe, mir eine morgendliche Routine zu überlegen, um gut und konzentriert den Tag vor dem MacBook verbringen zu können. 

Mein Tag beginnt meist damit, gegen 6.30 Uhr aufzustehen und dann mit meiner Schwester oder meinem Vater, die auch im Home Schooling bzw. Home Office sind, eine Runde joggen zu gehen. Früher hätte ich mir das nie zugetraut. Aber durch die Tatsache, dass man meist eh den ganzen Tag zu Hause ist, hilft es mir, sich ein wenig auszulasten und schon mal den Kopf mit frischer Luft zu versorgen. Danach habe ich mir vorgenommen, mich ganz normal anzuziehen, als würde ich zur EMBA fahren, einfach des Gefühls wegen, um nicht in den ‚Chiller-Modus‘zu verfallen.
Die Vorlesungen dauern in der Regelbis 15.30 Uhr und danachgestaltet sich mein Tag dannmeist verschieden. Mittlerweile habe ich meine Liebe zum Lesen wiederentdeckt, das Streaming-Abo wird gelegentlich gerne mal genutzt oder auch Einkaufen kann schnell zum Highlight des Tages werden!

Ich finde diese Zeit gerade ganz spannend, da man viele Dinge neu entdecken und wieder wertschätzen kann und vieles mit ganz anderen Augen sehen kann.

Trotzdem sammele ich jetzt schon die passenden 60 Cent für den Kaffeeautomaten und freue mich schon wieder darauf, mit allen anderen Studierenden in der Pause zum Automaten zu pilgern, um die ereignisreichen Geschichten vom Wochenende zu erzählen!“
 

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