Digitale Lehre effektiv gestalten: EMBA-Dozenten zeigen wie´s geht!

Modemanagement digital erleben heißt es in diesem Sommersemester für die Studierenden der EMBA auch in der Studienrichtung Mode-, Trend- und Markenmanagement. Eine spannende Herausforderung, der sich sowohl die Studierenden wie die Lehrenden als Team täglich neu stellen müssen.

Nicht immer einfach, aber es geht und ist dann auch noch spannend und innovativ: Bedingt durch die aktuellen Einschränkungen in der Präsenzlehre findet auch das Modul „Modemanagement“ in diesem Semester ausschließlich online statt und verbindet damit erstmals die digitale Lehre an der Schnittstelle zwischen Vorlesung und praktischer Gruppenarbeit zu aktuellen Modethemen. Der Fokus liegt in diesem Semester dabei auf traditionellen Modehäusern und dem Einfluss von Gründerfiguren auf die integrierte Markenkommunikation in der Modeindustrie. Im Schwerpunkt des Luxusmarkenmanagements lernen die Studierenden neben klassischen Instrumenten auch innovative Ansätze einer digitalen Vermarktung kennen, die sie in eigenen Kampagnen konzipieren und über die Kanäle der Neuen Medien lancieren.

Dank der umfangreichen Funktionalität der digitalen Kursräume der EMBA haben die Studierenden, ähnlich wie in der Präsenzveranstaltung, damit die Möglichkeit, neben den theoretischen Lehrinhalten auch in digitalen Gruppenräumen Lehrinhalte gemeinsam praktisch zu erarbeiten: „Gerade im Segment der Mode, die stets nah am Zeitgeist ist, hat sich in den vergangenen Jahren zunehmend auch eine Digitalisierung eingestellt, die kontemporäres Marketing neu definiert. Diese Entwicklung greifen wir in der digitalen Lehre auf und schaffen damit einen deutlichen Mehrwert für die Studierenden“, hebt der Lehrbeauftragte für Mode- und Trendmanagement Thomas Neubner hervor. Er betont dabei die Wichtigkeit einer solchen Verbindung auch vor dem Hintergrund der Debatte um digitale Transformation, da „die Studierenden in zweifacher Weise von dieser Lehre profitieren, indem sie frühzeitig Systeme und Plattformen kennenlernen, die auch im Berufsleben an Relevanz gewinnen“.

Die Verbindung von digitaler Lehre in einem virtuellen Kursraum mit der gemeinsamen Erarbeitung von Inhalten im angeschlossenen Forum eröffnet dabei vielfältige Möglichkeiten. Im Gegensatz zur Präsenzlehre, in der Design als Teil des Moduls auch in der Praxis erprobt wird – so etwa im letzten Jahr an einer eigenen Streetwear-Kollektion – nutzt Neubner in diesem Semester digitale Publikationen: So werden etwa Geschäftsberichte der Luxushäuser Hermes und Dior kollaborativ analysiert und aktuelle Kollektionen auf ihre modischen Codes hin bewertet, um einen ganzheitlichen Ansatz in die Lehrveranstaltung zu integrieren. Die Frage, welche Herausforderungen die Lehre im virtuellen Raum bereitet, beantwortet er mit Begeisterung: „Vor zehn Jahren habe ich am Lehrstuhl von Prof. Dr. Jo Reichertz zu digitalen Themen gearbeitet und in dieser Zeit auch eine digitale Lehr- und Lernplattform mit einem engagierten Team gegründet. Dass durch die aktuelle Situation diese Instrumente deutlich mehr in den Fokus der Lehre rücken, sehe ich als Chance, die auch den Studierenden einen Vorteil auf ihrem Weg ins Berufsleben bringen wird. Digitaler Wandel bleibt durch unsere Arbeit damit nicht nur ein Begriff, sondern wird nun gemeinsam erlebbar.“

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