Ein Praktikum bei IKEA: Tipps für die Bewerbung

Einen Praktikumsplatz im Marketing bei einem internationalen Unternehmen: Das war das erklärte Ziel von Florian Weißenberg. Sein Pflichtpraktikum absolviert der 21-jährige EMBA-Student (Tourismus, Hotel und Event) jetzt seit September bei IKEA in Ludwigsburg im lokalen Marketing. Gespräche hatte er aber auch bei Audi, Levis, Mercedes und Robinson. Auf der Suche nach dem Wunsch-Praktikum hat er vieles gelernt und gibt daher EMBA-Studenten einige Tipps für die richtige Bewerbung mit auf den Weg.

War es schwer bei namhaften Unternehmen zum Gespräch eingeladen zu werden?<br/> Florian Weißenberg: Am Anfang habe ich so viele Bewerbungen an so viele Unternehmen wie möglich verschickt. So bekam ich aber keine einzige Zusage, geschweige denn eine Antwort. Mit Hilfe der EMBA-Dozenten in Berlin habe ich dann meine Taktik umgestellt und versucht, Bewerbungen so individuell wie möglich zu verfassen. Wenige Tage später bekam ich direkt die ersten Einladungen.

Bei welchem Unternehmen haben Sie sich beworben?<br/> Ich wollte unbedingt ins Marketing eines großen Unternehmens, daher bewarb ich mich bei IKEA, Audi, Mercedes Benz, Lufthansa, Levis und Robinson.

Worauf sollte man bei der Auswahl der Stelle und der Bewerbung Ihrer Meinung nach besonders achten? <br/> Ich denke es ist sehr wichtig, dass das Unternehmen zu mir passt und Aufgaben bietet, die mir persönlich Spaß machen. Bei Stellenausschreibungen muss man gut zwischen den Zeilen lesen können und am besten vorab konkret nach den Aufgaben fragen. Denn das eigenständige Organisieren von Events hört sich toll an, kann aber auch bedeuten, dass man nur eine kleine interne Weihnachtsfeier organisiert.

Wo waren Sie bei Vorstellungsgesprächen?<br/> Ich war bei Audi in Ingolstadt, wo ich mich auf die Stelle internationale Messeorganisation beworben hatte. Mercedes hat mich zu einem Telefoninterview eingeladen. Levis bat mir ein Skype-Interview für eine Stelle in Singapur an und bei Robinson war ich ebenfalls zum Bewerbungsgespräch eingeladen.

Wie haben Sie bei IKEA überzeugt?<br/> Man muss die Struktur des Unternehmens genau analysieren und gucken ob das Unternehmen eher traditionell und konservativ geprägt ist oder jung und dynamisch ist. Ikea ist zweiteres. Deswegen konnte ich dort mit meiner offenen und lockeren Art überzeugen. Auch mein Fachwissen und die Erfahrung im Umgang mit Photoshop und Indesign waren ausschlaggebend.

Haben Sie Tipps für anderen Studenten auf der Suche nach ihrem Wunsch-Praktikum?<br/> Man sollte in jedem Modul aufpassen, denn man weiß nie, wo es einen hinverschlägt. Ich dachte das Modul Informatik brauche ich nie. Und jetzt sitze ich bei IKEA und editiere Websites und Newsletter. Man darf sich nicht nur auf einen Ort oder ein Land beschränken. Am besten ist man flexibel und vor allem selbstbewusst. Auch wenn man eine Absage erhält, ist das zwar ein Rückschlag, aber kein Grund aufzugeben. Die Dozenten an der EMBA kommen alle aus der Praxis und können in jedem Fall gute Tipps geben.

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