EMBA-Dozent im Interview: Das ist in der digitalen Lehre anders!

Nach wie vor beeinträchtigt die Corona-Pandemie nachhaltig unseren Alltag. Viele Dinge im persönlichen Umgang sind neu zu lernen. Sich diszipliniert zu verhalten und damit auch zum Schutz der Gesundheit aller beizutragen ist derzeit oberstes Gebot. Auch die EMBA nimmt diese Verantwortung für ihre Studierenden, Lehrenden und Mitarbeiter*innen als oberstes Gebot sehr ernst und hat ihren Lehrbetrieb seit Beginn des Sommersemesters deshalb komplett auf digitale Lehre in virtuellen Vorlesungsräumen und Video-Chats umgestellt. Für Studierenden wie Lehrende sind damit gänzlich neue Erfahrungen, aber auch spannenden neue und innovative Möglichkeiten der Lehre und des Studiums verbunden.

Auch für die Lehrenden hat sich dadurch in der digitalen Lehre eine ganze Menge verändert: Der Aufbau der Vorlesungen muss den neuen technischen Möglichkeiten angepasst werden, didaktische Lehrkonzepte müssen überarbeitet werden und nicht zuletzt hat sich natürlich der unmittelbare Kontakt mit den Studierenden verändert. Im Interview haben wir den Dozent Lorenz Zorko zu seinen bisherigen Erfahrungen befragt. An der EMBA in Düsseldorf unterrichtet er das Modul Sportökonomie mit den Untermodulen „Zweige der Sportindustrie und Strategische Positionierung von Sportunternehmen, Vereinen und Verbänden“.

Welche Herausforderungen und Chancen bringt die digitale Lehre mit sich und wie hat sich dadurch Ihr derzeitiger Alltag verändert? 
Selbstverständlich bedeutete die Umstellung auf die digitale Lehre auch eine Anpassung der Modulgestaltung, Lernmethodik und generell eine neue Herausforderung für uns Dozierende. Doch gerade während der derzeitigen Ausnahmesituation ist es schön zu beobachten, wie man sich gegenseitig unterstützt und neue Herausforderungen gemeinsam meistert. 

Aus diesem Grund muss ich den Studierenden ein großes Lob aussprechen und kann mich für die Beteiligung, das konzentrierte Arbeiten und das Verständnis für technische Probleme nur herzlich bedanken. Grundsätzlich kann ich sagen, dass es einen großen Schritt in die Zukunft bedeutet und das Studieren von überall, die Pünktlichkeit im Klassenraum :-) und auch weggefallene An- und Abfahrtszeit große Vorteile der digitalen Lehre darstellen. 

Nichtsdestotrotz lebt mein Modul Sportökonomie und meine Art der Unterrichtsgestaltung von Interaktionen mit den Studierenden. Viele Themen und Problemstellungen werden im Kurs diskutiert und Lösungswege gemeinsam erarbeitet. Das gestaltete sich im virtual classroom etwas zäher und statischer. Darüber hinaus liegt mir der persönliche Kontakt zu den Studierenden, den EMBA-AnsprechpartnerInnen und natürlich auch zu den anderen Dozierenden sehr am Herzen, weshalb ich mich auch wieder auf die „normale“ Präsenzlehre auf dem EMBA-Campus freue.

Was wollen Sie den Studierenden mit auf den Weg geben? 
„Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit“ – bleibt offen für Neues, entwickelt euch stetig weiter und traut euch was zu!

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