EMBA-Dozentin Alexandra Tosun ist Expertin für Medienrecht

Schauspieler und Filmproduzenten aber auch Wissenschaftsjournalisten wie Jean Pütz oder Focus-Herausgeber Helmut Markwort zählen zu ihren Klienten: Dozentin und Rechtsanwältin Alexandra Tosun ist mit ihrer Kanzlei auf das spannende Thema Medienrecht spezialisiert. An der EMBA Düsseldorf ist sie zudem als Dozentin für Recht tätig.

Seit 2012 doziert Alexandra Tosun an der EMBA. Medien-, Marken- und Wirtschaftsrecht sowie Rechtsordnung sind die Module, die sie als Lehrbeauftragte betreut. Auf den ersten Blick nicht unbedingt die „Lieblingsfächer“ der EMBA-Studenten. „Ein fundiertes rechtliches Basiswissen ist für den Berufseinstieg aber unverzichtbar“, meint sie. Daher vermittelt die Expertin die rechtlichen Grundlagen immer anhand von praktischen Fallbeispielen.

„Das Ziel ist es, dass die Studierenden in ihrem späteren Berufsleben bei medien- und markenrechtlichen Problemen selbstständig eine grobe Einschätzung der Situation vornehmen können“, sagt Alexandra Tosun. Gerade im Mediensektor sowie in den angrenzenden Bereichen wie Marketing, Werbung, Sportmanagement, Mode und Design ist es ihrer Meinung nach wichtig, ein solides Grundwissen im Bereich Recht mitzubringen.

Die Arbeit in der Medienbranche ist für Alexandra Tosun extrem spannend. „Ich arbeite ständig mit kreativen Menschen zusammen und betreue interessante Projekte. Die Mandanten auf diesem Gebiet sind alle mit großer Leidenschaft dabei. Meist arbeiten sie kreativ in den Bereichen Film, Kunst, Musik, Literatur oder Wissenschaft“, sagt Alexandra Tosun.

Neben den klassischen juristischen Aufgaben - wie das Verhandeln von Verträgen, Verfassen von Schriftsätzen und Prozessieren - bietet ihr die tägliche Arbeit viel Abwechslung. „Denn für die juristische Beurteilung eines Falles auf dem Gebiet des Medien- und Urheberrechts steht auch immer das jeweilige Werk im Vordergrund.“

So hat die EMBA-Dozentin vor kurzem den Spielfilm „Die Männer der Emden“ betreut und dabei sämtliche relevante Verträge mit der ARD-Tochter Degeto erstellt. Dazu zählen auch die Darsteller- und Filmteamverträge sowie die Filmförder-, Finanzierungs- und Filmversicherungsverträge.

„Auch die Verhandlungen mit den Kinofilmverleihern und den Film- und Tonträgerproduzenten für die Zweit- und Drittverwertung liefen über meinen Schreibtisch. Daneben galt es, rechtzeitig den Titel des Films schützen zu lassen und das Merchandising im Auge zu behalten“, erklärt Alexandra Tosun.

Denn vielfach ist es heute so, dass bei internationalen Spielfilmen nach der klassischen Kinoauswertung, die TV-Auswertung und später die DVD- bzw. die digitale Auswertung über das Internet folgen. Dazu gibt es häufig das „Buch zum Film“ und bei großem Erfolg sogar Merchandising- und Fanartikel. Für all diese Verwertungsstufen gelten unterschiedliche Bestimmungen. Und genau diese vielfältigen Aufgaben machen die Arbeit der spezialisierten Anwältin für Medienrecht so spannend.

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