EMBA-Hamburg: Eine neue Kampagne für den Frauennotruf

Keine leichte Aufgabe für die Viertsemester (PR- und Kommunikationsmanager) aus Hamburg: In dem Studien-Modul „Social Campaigning“ haben sie jetzt erfolgreich ein Praxisprojekt für den Notruf für vergewaltigte Frauen und Mädchen Hamburg e.V. abgeschlossen. Die Kampagnenentwürfe überzeugten mit Sensibilität, Prägnanz und Professionalität.

Gut eine Woche hatten die Studenten Zeit, eine Sensibilisierungskampagne gegen sexualisierte Gewalt in der Gesellschaft zu entwickeln. Ihre Ideen sollten dazu beitragen, Klischees zum Thema Vergewaltigung aufzubrechen und bewusst zu machen, dass Gewalt in der Regel nicht dem gängigen Klischee vom Überfall im dunklen Park entspricht, sondern überwiegend im vermeintlich geschützten sozialen Nahraum geschieht. Täter und Opfer kennen sich in den meisten Fällen. Daher lauteten die erklärten Kampagnenziele: Die Enttabuisierung des Themas, die Entlarvung von sexualisierter Gewalt als Mittel zur Machtausübung über Frauen sowie die grundsätzliche Ächtung von Vergewaltigung.

Gemeinsam mit EMBA-Dozentin Margit Lehmann haben die Studenten in einer Pitch-Situation in zwei Gruppen unabhängig voneinander jeweils eine Kampagne erarbeitet. Erst bei der abschließenden Präsentation vor dem Auftraggeber sahen sie dann erstmals die Ergebnisse und Ideen der jeweils anderen Gruppe.

Zunächst entwickelten die angehenden PR-Manager eine zielgruppenaffine, schlagkräftige Kampagnenidee, einen markanten Claim und ein Kampagnen-Logo. Anschließend wurde ein Maßnahmenkatalog erarbeitet, der einen Kampagnen- und Budgetplan enthielt sowie Schnittstellten zur möglichen Fortführung der Kampagne aufzeigte. Immer im Auge behalten mussten sie dabei die Tatsache, dass ihre Ideen vom Kunden auch wirklich umgesetzt werden sollten.

Bei der abschließenden Präsentation überzeugten die Studenten dann auf ganzer Linie mit ihren beiden Kampagnen. „Es ist ganz toll, wie intensiv und professionell sich die Studierenden mit diesem nicht ganz unkomplizierten Thema auseinander gesetzt haben und wie viele kreative und trotzdem sehr realisierbare Ideen sie entwickelt haben. Wir sind vor allem überwältigt von der Fülle der Ideen und der detaillierten Ausarbeitung in dieser kurzen Zeit“, sagt Claudia Kroll, Vorstand Notruf für Vergewaltigte Frauen und Mädchen e.V. Hamburg über die Zusammenarbeit mit der EMBA.

Und auch EMBA-Dozentin Margit Lehmann lobt das professionelle Ergebnis des Praxisprojekts: „Alle Studierenden haben sich mit hohem Engagement und Kreativität auf das sensible und facettenreiche Thema eingelassen und dabei in kurzer Zeit zwei äußerst unterschiedliche, professionelle Ergebnisse erarbeitet. Gemeinsam ist den beiden Kampagnen, dass sie auf allen Arbeitsebenen Agenturniveau besitzen und das Potenzial haben, eine hohe Außenwirkung zu erzielen.“

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