EMBA Kanada-News: Praktikum bei der YMCA

Niklas Kempkes absolviert gerade in Kanada ein Auslandssemester sowie sein Praktikum. Gemeinsam mit 27 weiteren EMBA-Studenten ist er seit dem Sommer an der UNB in Fredericton eingeschrieben. Eine super Chance, findet der Düsseldorfer. In der neuen EMBA-Kolumne aus Kanada berichtet er ausführlich von seinem Praktikum bei der „YMCA of Fredericton“.

„Bevor ich an der EMBA in DüsseldorfPR- und Kommunikationsmanagement studiert habe, absolvierte ich eine Ausbildung zum Kaufmann für Marketingkommunikation. Bereits während der Ausbildung wollte ich Auslandserfahrung sammeln. Allerdings ist ein Auslandsaufenthalt während einer betrieblichen Ausbildung nur schwer zu realisieren.

Als ich auf der Infoveranstaltung in der EMBA erfuhr, dass man Auslandssemester und Auslandspraktikum verbinden kann, habe ich mich intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt. Für mich ist ein großer Vorteil dieses Programms, dass wir als Studenten keine Zeit verlieren und sowohl die Credits voll angerechnet werden, als auch unser Praktikum hier in Fredericton absolvieren können.

Bevor das Praktikum begonnen hat, haben alle Studierenden, die ein Praktikum absolvieren, die Möglichkeit gehabt, ihren Praktikumspartner beim offiziellem Empfang am Anfang des Semesters kennenzulernen. Nach einem lockerem Gesprächsstart über Hobbys und „Good Old Germany“ habe ich mich mit meiner Chefin Barb (rechts im Bild) über die Organisation YMCA und mögliche Projekte unterhalten.

Die YMCA ist eine Non-Profit Organisation, die zu den ältesten und größten Bewegungen für Jugendliche weltweit gehört. Sie ist in 119 Ländern aktiv und hat 58 Millionen Mitglieder. Neben Programmen für Jugendliche und Kinder wie beispielsweise After-School Betreuung, Judo, Basketball, Hip Hop tanzen oder Schwimmen bietet das YMCA auch Yoga und zahlreiche Fitnesskurse für Erwachsene an. Dabei steht das Motto „Building healthy communities“ im Vordergrund. Neben der körperlichen Fitness bietet die Organisation auch Unterstützung in den Bereichen Bewerbungstraining oder Finanzaufklärung an.

Mein Büro teile ich mir mit Managern aus den verschiedensten Bereichen, was den Vorteil hat, dass man ständig neue Mitarbeiter und Trainer der einzelnen Kurse kennenlernt. In der Regel bin ich zwei oder drei Tage die Woche im Büro. Zu Beginn des Praktikums habe ich mit der Chefin vier Projekte aufgestellt, an denen ich abwechselnd arbeite.

Eines der Projekte ist zum Beispiel der Aufbau einer Fotodatenbank, um diese zukünftig für eigene Broschüren oder Poster nutzen zu können. Neben der Planung und Durchführung der Fotoshootings arbeite ich gerade an einer InDesign-Schulung für die Mitarbeiter, damit diese in Zukunft eigene Broschüren, Poster oder Info-Mailings gestalten können. Eines der letzten größeren Projekte während meines Praktikums wird die Umgestaltung der Website sein, damit diese im Jahr 2015 in einem neuem Gewand erscheinen kann.

Jeder, der selbst an der EMBA studiert, erkennt, dass man die erlernten Dinge speziell in den Modulen Grafik und Design in diesem Praktikum gut anwenden kann. Ein weiterer Anreiz für ein Auslandspraktikum ist für mich neben der Praxiserfahrung das Arbeiten in einem englischsprachigen Team. Nicht nur um seine Sprachkenntnisse im Businessenglisch zu verbessern, sondern auch um die Meeting-Kultur und Unternehmensstrukturen kennenzulernen.“

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