EMBA-Student Nick Lewis ist Wakeboard-Profi

Wasserski kennt jeder, aber was genau ist Wakeboarden? Für Nick Lewis ist das eine der meist gehörten Fragen. Denn der EMBA-Student (Medien-, Sport- und Eventmanagement) ist ein Profi. Bis vor kurzem zählte er zu den zehn besten Wakeboardern Deutschlands. Er war Europameister und hat bei Wettkämpfen in Südostasien, den USA oder Europa abgeräumt. Aktuell ist der 21-jährige Hamburger als Wettkampfrichter international gefragt.

Beim Wakeboarding schnallt sich der Sportler das Board an die Füße und wird dann von einer Seilbahn durchs Wasser gezogen. Ziel ist es dabei möglichst spektakuläre Tricks über dem Wasser zu präsentieren. „Wakeboarding ist eine Kreativsportart. Es gibt wenig feste Richtlinien, an die sich die Sportler halten müssen“, sagt Nick Lewis. Einer der Gründe, warum ihn das Waken seit sieben Jahren so fasziniert.

In Deutschland gibt es mehr als 80 Wasserskianlagen, auf denen man auch mit dem Wakeboard fahren kann. „Je nach Anforderung hat man eine ganze oder eine halbe Runde Zeit, seine Tricks vorzuführen“, sagt Nick Lewis. Da jede Wasserskianlage anders ist, variieren die Rundenlängen zwischen 400 und 1.000 Metern. Neben Wettkämpfen, wie den Wake Masters, gibt es auch zunehmend Promo-Events. Dort sind oft mehrere Tausend Zuschauer. Ein großer Ansporn für Nick Lewis, der die noch eher unbekannte Sportart gerne populärer machen möchte.

Bereits mit 16 sicherte sich der EMBA-Student im dritten Semester den Europameistertitel. Klar, dass er früh das Interesse großer Sponsoren weckte. Inzwischen wird er von den drei Unternehmen Soöruz, O’Brien und Bern unlimited unterstützt. „So werden die Reisen zu den Wettkampforten zu großen Teilen finanziert. Außerdem bekomme ich die gesamte sportliche Ausstattung gestellt“, sagt Nick Lewis.

Für Laien ist ein Rückwärtssalto oft besonders beeindruckend, Profis aber wissen, dass das zu den leichteren Tricks mit dem Wakeboard gehört. Die Angst vor Verletzungen fährt unterschwellig immer mit. Je spektakulärer ein neuer Trick ist, je größer das Risiko, dass etwas passiert. „Der Körper sperrt sich manchmal unbewusst. Obwohl man aus sportlicher Sicht alle Voraussetzungen erfüllt, macht er nicht, was er soll“, sagt Nick Lewis. Solche Blockaden im Kopf treten auch bei Tricks auf, bei denen sich der Sportler schon einmal verletzt hat.

Gebrochene Knöchel, Bänder- oder Muskelrisse oder kaputte Knie: Die Verletzungsliste beim Waken ist wirklich lang. Auch Nick Lewis hat mit den starken körperlichen Belastungen der Trend-Sportart zu kämpfen. Seit zwei Jahren hat er nicht mehr seine Topform erreicht. Davor zählte er zu den besten Fahrern in Deutschland. Jetzt behindern ihn zahlreiche Verletzungen um das Knie immer wieder beim Training.

Den Spaß am Wakeboard fahren lässt sich der EMBA-Student davon aber nicht nehmen. Ganz im Gegenteil. Diesen Sommer hat er an seiner Heimanlage in Pinneberg nahezu täglich trainiert. Zudem ist Nick Lewis als Wettkampfrichter bei internationalen Wettkämpfen sehr gefragt. Neben Abu Dhabi stehen auch die USA und Südostasien auf seiner diesjährigen Reiseliste.

Ein beachtliches Programm neben dem Studium, das er dank der optimalen Förderungsbedingungen an der EMBA absolvieren kann. Im Sommer fährt er direkt nach Vorlesungsende um 15.30 Uhr zum Training und auch die Abstimmung für Abwesenheiten aufgrund von Wettkämpfen klappt reibungslos. „Ich bin sehr froh, dass die EMBA mir hier entgegen kommt und ich Studium und Sport optimal verbinden kann“, sagt Nick Lewis.

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