EMBA-Studentin erklärt Mode-Studium im WDR

Mode-Dozent Thomas Neubner besucht zusammen mit EMBA-Studentin Laura Spiekermann (Mode-, Trend- und Markenmanagement) die Modemesse in Düsseldorf und erklärt in einer WDR-Reportage, wie das Business funktioniert und was ihr davon am meisten Spaß gemacht hat.

Nachhaltige Produktionswege, neuartige Technologien und innovative Vertriebswege – auch in diesem Jahr hat die Düsseldorfer Modemesse Gallery Fashion, die internationale Fashion Trade Show, wieder viel zu bieten. Rund um das Areal Böhler entstand eine Order-Plattform, die Agenturen, Premium Brands, Journalisten und Bloggern einen Raum für persönlichen Austausch bietet – und damit auch nachhaltige Synergieeffekte in einer Branche schafft, von der gesagt wird, dass sie rasend schnell funktioniert. Einen Tag vor der offiziellen Eröffnung hat sich der Düsseldorfer Lehrbeauftragte für Mode- und Trendmanagement Thomas Neubner gemeinsam mit Laura Spiekermann (Mode-, Trend- und Markenmanagement 18/19) in den Böhler-Hallen umgeschaut und mit dem WDR gemeinsam die aktuellen Trends entdeckt. Entstanden ist ein TV-Beitrag, der die theoretische Basis der Mode mit direkten praktischen Anschlüssen in sich vereint und konstatiert: „Mode kann man lernen.“

Deutlich wird bereits beim ersten Eindruck, dass die Mode in der Wintersaison 20/21 die Grenzen zwischen realweltlicher Präsentation und virtuellem Vertrieb zunehmend schwinden lässt – eine Entwicklung, die auch und gerade den Neuen Medien zugerechnet werden kann, die etwa über Instagram eine Marke zu einem Hype stilisieren und klassische Vertriebswege neu definieren. Was in den Kollektionen authentisch ist und was fake, lässt sich auch mit geschultem Auge kaum mehr unterscheiden: So werden insbesondere im Diskurs um Nachhaltigkeit Materialien und Stoffe präsentiert, die Naturprodukte synthetisch ersetzen.

„Gerade in der Generation Y ist es hoch aktuell, Produkte zu kaufen, die keinen tierischen Ursprung haben“, erklärt Thomas Neubner und knüpft damit an die Inhalte seiner Lehrveranstaltung aus dem Modul Modemanagement II an, die Nachhaltigkeit als zentralen Erfolgsfaktor in der Kommunikation zahlreicher Modelabels thematisiert. Im Hinblick auf den Erwerb von Kleidung entsteht insbesondere in der Zielgruppe der Millennials ein Umdenken, wie Laura Spiekermann betont: „Gerade wenn man den Aspekt mit der Fast-Fashion heutzutage beobachtet, finde ich, dass auch die jüngeren Leute viel mehr Wert auf Nachhaltigkeit legen sollten.“ In den Hallen des Areal Böhler präsentieren sich viele Labels daher besonders verantwortungsbewusst, kreativ-innovativ und in Teilen auch kritisch-reflexiv über den Umbruch im Konsumverhalten, der die gesamte Branche langfristig verändern wird.

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