Erfolgreich studieren: Profi-Tipps von Dozent Prof. Michael Kaufmann

Für die EMBA und ihre Studierende ein großer Gewinn: Mit Beginn des Wintersemesters hat an der EMBA-Hamburg jetzt auch Prof. Michael Kaufmann seine spannende Lehrtätigkeit aufgenommen. Hier lehrt der renommierte Festspiel-Intendant u.a. die Module Eventmanagement und Event-, Messe- und Kongressmanagement.

Zu seinem neuen Engagement an der EMBA-Hamburg haben wir Prof. Michael Kaufmann drei Fragen in einem Interview gestellt. 

Prof. Michael Kaufmann wirkt seit 1984 für bedeutende Institutionen wie die Ludwigsburger Festspiele, Deutschlandfunk, das Gürzenich Orchester Köln und die Kölner Philharmonie mit. Im Frühjahr 2002 wurde Herr Kaufmann als Gründungsintendant der Philharmonie Essen berufen und engagierte sich bei der Bewerbung zur „Kulturhauptstadt Europas 2010“. 2008 wurde Herr Kaufmann Honorarprofessor der Folkwang-Universität der Künste und Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung „Jedem Kind ein Instrument“. Von 2009 bis 2017 war er Intendant des Kurt Weill Festes Dessau, im Dezember 2011 übernahm er zudem die Intendanz der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz. 

 

Was hat Sie am EMBA-Konzept am stärksten überzeugt?

Mich beeindrucken und mir gefallen mehrere Aspekte an der EMBA-Philosophie und im Konzept: Der starke Praxisbezug, die klare Struktur der Module und die kleinen Unterrichtsgruppen. Und mich überzeugt die klare Organisations-Struktur mit dem Spirit von Herrn Dittrich an der Spitze der EMBA. Ich fühle mich da gut aufgehoben, wo für die spätere berufliche Tätigkeit – wenngleich akademisch verortet – vermittelt wird, dass wir unser Handwerk im Alltag beherrschen müssen, um erfolgreich im Sinne einer Sache zu sein. Da passe ich - glaube ich -  ganz gut zur EMBA. 

 

Was wollen Sie den Studierenden mitgeben?

Ich würde mich sehr freuen, wenn es gelingt zu vermitteln, dass trotz aller technischen Systeme und trotz immer präziser arbeitenden Algorithmen der Mensch der Ausgangs- und Zielpunkt für alle unsere Aktivitäten auch im Beruf bleibt. Wenn ich dazu beitragen kann, dass sich Begeisterung für die Sache und Empathie für die in einem Projekt oder Prozess mit uns verbundenen Menschen am besten auf der Basis einer soliden Ausbildung und eines professionellen Grundverständnisses zu der eigenen Arbeit entwickelt, wäre ich recht zufrieden. Ach, und: dass „Work-Life-Balance“ nach meiner Überzeugung so zu verstehen ist, dass Work zum Life dazu gehört und wir insgesamt unser Glück wohl vor allem dann finden, wenn das nicht falsch getrennt wird.

 

Was sind Ihre Tipps für ein erfolgreiches Studium?

Studium scheint mir eine Möglichkeit zu sein, nach seinen Fähigkeiten zu forschen und diese zu entwickeln – und Studium bietet die Möglichkeit sich zu befragen, ob ein Berufswunsch wirklich zu einem passt. Anders als bei einer Lehre hat man zum Beispiel die Chance, sich durch unterschiedliche Praktika in verschiedenen Berufsalltagen zu erproben, was natürlich ein Aufwand und doch vor allem eine gute Sache ist. Ich würde Studierende immer ermuntern, sich regelmäßig zu befragen: ist das mein Ding – oder ist es das nicht? Bin ich an der richtigen Stelle oder bin ich es nicht? Kann ich meine Potentiale entwickeln oder kann ich das nicht? Es ist ja leider so, dass in den letzten Jahren der Effizienz-Gedanke die Frage nach der grundsätzlichen Ertüchtigung in der Ausbildung sehr stark verdrängt hat; dabei dürfen sich diese beiden Aspekte meiner Meinung nach nicht ausschließen. Ausbildung ist ja nicht nur die Aufnahme von Lehrinhalten für ein bestimmtes Berufsfeld, sondern sollte die (Weiter-) Entwicklung der Persönlichkeit insgesamt im Blick haben. Wahrscheinlich ist das jetzt viel zu lang! Kurz gesagt hieße es vielleicht: Studierende sollten sich bietende Chancen ergreifen und selbst Chancen für sich generieren.

 

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