Erfolgreicher Einstieg: EMBA-Absolventin startet im Event-Bereich durch

Wie sieht er eigentlich genau aus, der Weg nach der EMBA? Berliner EMBA-Absolventin Berit Wolmerath arbeitet nach ihrem Studium (Sport-, Event- und Medienmanagement) als Referentin im Eventmanagement bei der Deutschen Servicegesellschaft für Finanzdienstleister mbH. Wie ist sie dorthin hingekommen und wie genau sieht ihr Arbeitsalltag aus? Im Interview haben wir ihr vier Fragen gestellt.

Wie sieht Dein Arbeitsalltag aus? 
Das Spannende an meinem Job ist, dass es keinen allgemeinen Arbeitsalltag gibt. Je nachdem in welchem Stadium der Veranstaltungsplanung wir uns befinden, sieht der Arbeitsalltag unterschiedlich aus. Im März haben wir immer unsere größte Veranstaltung im Jahr, die sich im jährlichen Wechsel entweder an die Vorstände oder die Fach- und Führungskräfte der Sparkassen richtet. Wir sind in jedem Jahr in einer anderen Stadt und in einer anderen Location. D.h. zum Anfang der Planung ist der Arbeitsalltag mit sehr viel Recherche und Einholung von Angeboten verschiedener Locations, Dienstleister usw. geprägt. Nach Festlegung des Veranstaltungsortes folgt die detaillierte Planung, die auch strategische Themen beinhaltet. Während dieser Phase nimmt die grafische Gestaltung verschiedener Druckmaterialien wie Save the Date Karten, Einladungen oder auch Produktflyer einen großen Teil meines Arbeitsalltags in Anspruch. Ein weiterer großer Aspekt ist das Teilnehmermanagement: Einladungen versenden, Rückmeldungen erfassen, Infomaterialien für die Teilnehmer zusammenstellen und verschicken. In der letzten Phase vor der Veranstaltung stehen viele Detailabstimmungen mit Gewerken, Teilnehmern und internen Kollegen auf der Tagesordnung. Einen klassischen Arbeitsalltag gibt es also bei uns nicht und ist auch generell selten in der Veranstaltungsbranche, aber genau das ist es, was den Job für mich so interessant macht. 

Was sind die wichtigsten Erkenntnisse, Inhalte und Erfahrungen, die Du aus Deinem Studium mitgenommen hast?
Durch meine Ausbildung zur Veranstaltungskauffrau, die ich vor dem Studium erfolgreich abgeschlossen habe, waren mir viele Inhalte bereits bekannt. Allerdings habe ich noch einiges während meines Studiums dazu gelernt. Besonders die regelmäßigen Projekte mit echten Kunden helfen einem sehr für sein späteres Berufsleben. Man lernt zum einen viel über die Zusammenarbeit und Kommunikation in einem Team und zum anderen wie man viele verschiedene Meinungen unter einen Hut bringt, um ein gutes Ergebnis zu erzielen. In der Eventbranche arbeitet man viel in Teams zusammen. Um eine gelungene Veranstaltung auf die Beine zu stellen, muss man am Ende auf jeden zählen können. Die vielen Teamarbeiten bei der EMBA helfen deswegen sehr, sich in einem Team und mit der Arbeit in einem Team zurecht zu finden. Zum anderen erlernt man die Kundenkontaktpflege. Projekte für reale Kunden aus der Wirtschaft zu erarbeiten, die auch zum größten Teil realisiert werden, bringen unfassbar viel Spaß und bringen einem auch weiter. Man erhält einen sehr praktischen Eindruck in die Wirtschaft und entwickelt ein Gefühl dafür, was wichtig ist oder wie man sich und das Produkt am besten verkauft. 

Hast Du ein spezielles Ziel vor Augen? 
Kurzfristig gesehen möchte ich meine berufliche Position weiter stärken und ausbauen. Mein Verantwortungsbereich hat sich in der letzten Zeit vergrößert und dementsprechend möchte ich meine guten Leistungen bestätigen. Langfristig möchte ich mich auf jeden Fall noch weiterbilden und könnte mir auch ein berufsbegleitendes Masterstudium gut vorstellen. 

Zum Abschluss, hast Du drei Tipps? Was würdest Du unseren Studierenden gerne mit auf den Weg geben? 
1. Sammelt Erfahrungen durch Praktika, Nebenjobs oder Ähnlichem in der Veranstaltungsbranche. Gerade in dieser Branche kommt es viel auf die Praxis an. Gewisse (Stress-)Situationen erlebt man erst, wenn man Teil einer Veranstaltung ist und kann dann auch erst lernen, wie man damit umgehen soll.
2. Nutzt die Kontakte, die Ihr während Eurer Studienzeit knüpfen könnt. Gute Kontakte zu haben kann nie schaden und gerade bei der EMBA hat man im Gegensatz zu anderen Unis die Chance, Dozenten aus der Wirtschaft kennenzulernen, die einem möglicherweise beim Einstieg in die Berufswelt helfen können.
3. Haltet durch! Die Eventbranche ist bzw. kann ein hartes Pflaster sein, lasst Euch davon nicht abschrecken. Entwickelt den nötigen Ehrgeiz Euch dadurch zu boxen. Der Spaß und die Freude kommen definitiv auch nicht zu kurz und das Gefühl bei Veranstaltungen, wenn man sieht was man alles geschafft hat und in die zufriedenen Gesichter der Gäste blickt, ist einfach unbeschreiblich. Dann weiß man, wofür man das alles macht.

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