Ferienjob als Wassersportlehrer im Mittelmeer und an der Ostsee

Seine Semesterferien verbringt der Düsseldorfer EMBA-Student (Sport-, Event- und Medienmanagement) Niklas Häuslein zu großen Teilen auf dem Wasser: Der 23-Jährige arbeitet seit mehreren Jahren als Segel- und Surflehrer auf Kos und an der Ostsee. Warum das für ihn der beste Nebenjob überhaupt ist, hat er uns im Gespräch verraten.

Seit sechs Jahren ist Niklas Häuslein jeden Sommer als Wassersportlehrer tätig. „Angefangen hat alles als ich 16 war. Ich war in den Sommerferien als Gast im Neptune Hotel auf Kos, habe Surfunterricht genommen und so mitbekommen, dass drei Jungs dort ihre Ferien verbringen und ein Praktikum absolvieren. Kurz darauf bin ich selbst für ein Praktikum zurückgekehrt“, erzählt er.

In den folgenden Jahren war er immer mehrere Wochen oder sogar Monate im Sommer in der Hotelanlage als Wassersportassistent und Surf Instructor im Einsatz. „Ich betreue beim Windsurfen alle Altersklassen vom Juniorkurs ab sechs Jahren über Aufsteiger bis hin zu Fortgeschrittenen, die den nächsten Schritt machen wollen. Beim Katamaran segeln unterrichte ich überwiegend Anfänger im Grundkurs“, sagt Niklas Häuslein.

Schon seit seinem zehnten Lebensjahr ist der EMBA-Student aktiver Wassersportler. Als Kind war er mit den Eltern häufig in der eigenen Ferienwohnung in Flensburg, wo die Familie auch ein Segelboot hat. „Man bewegt sich in und mit der Natur. Es gibt keine Spielregeln, sondern nur das Gefühl von Freiheit. Man kann einfach aufs Wasser gehen und Spaß haben. Jede Stunde lernt man dazu, egal ob bei viel oder wenig Wind“, erklärt der 23-Jährige seine Faszination für den Wassersport.

Nachdem er in diesem August zwei Wochen lang auf Kos als Lehrer im Einsatz war, verbrachte er den September dann im Wassersport Center Heiligenhafen. „Viele Kollegen hier kenne ich schon von Kos, das ist ein großes Netzwerk“, sagt Niklas Häuslein. Pro Tag hat er zwischen 8.30 Uhr und 20 Uhr gemeinsam mit seinen Kollegen acht Surfkurse und vier Segelkurse betreut.

„Mir macht es unglaublich viel Spaß jungen Leuten und auch Erwachsenen etwas beizubringen und sie für den Wassersport zu begeistern. Wenn der Großteil Freude am Surfen oder Segeln hat, sogar den Schein macht und vielleicht auch in Zukunft dabei bleibt, habe ich auf alle Fälle mein persönliches Ziel erreicht“, findet der EMBA-Student.

Warum er sich für die Studienrichtung Sport-, Event- und Medienmanagement an der EMBA-Düsseldorf entschieden hat? „Ich möchte später möglichst breit aufgestellt sein. Sport hat schon immer eine große Rolle in meinem Leben gespielt und mit digitalen Medien ist meine Generation aufgewachsen. Die Kombination aus diesen drei Bereichen finde ich extrem reizvoll und die EMBA schafft die optimalen Voraussetzungen, um erfolgreich zu werden.“

Perspektivisch ist nach Abschluss seines Bachelor-Studiums ein Job in der Wassersportbranche für ihn definitiv eine Option. „Gerade hier lassen sich Sport und Event gut miteinander kombinieren, beispielsweise in Form von Törns, Regatten, Sportfreizeiten oder Klassenfahrten. Auf der anderen Seite finde ich den industriellen Teil der Branche ebenso interessant, beispielsweise die Arbeit von Segel-, Boots-, oder Boardherstellern und deren Vertrieb.“

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