Goldene Regeln für die Bewerbung: Mit der EMBA zum Wunsch-Praktikum

Bewerbungsexpertin und EMBA-Mitarbeiterin Monika Reichel gibt wichtige Tipps für die Suche nach dem perfekten Praktikumsplatz.

Praxis wird an der EMBA bekanntlich außerordentlich groß geschrieben. So gehört neben den mehrwöchigen realen Praxisprojekten in jedem Semester vor allem das mindestens dreimonatige Unternehmenspraktikum im 5. Semester für alle Studierenden zum festen Bestandteil ihres Studiums: Die EMBA bietet ihnen dafür mit Softskill-Seminaren, Bewerbungstrainings und natürlich den zahlreichen Kontakten in die Praxis eine optimale Betreuung und Vorbereitung. Typische Fragen, die trotzdem immer wieder aufkommen sind: Welches Unternehmen passt zu mir? Welche Zeugnisse soll ich meiner Bewerbung beilegen und wie formuliere ich das perfekte Anschreiben? EMBA-Mitarbeiterin Monika Reichel hat lange als Bewerber-Coach gearbeitet. Im EMBA-Interview verrät sie die goldenen Regeln der Bewerbung.

Wie finde ich den optimalen Praktikumsplatz?
Monika Reichel: Bevor ich mit der Suche anfange, sollte ich mich als Person reflektieren. Welche Module haben mir im Studium Spaß bereitet und welche Themen interessieren mich besonders? Wo liegen meine Stärken? Was ist meine Motivation? Was ist mein Ziel? Es ist sehr wichtig, sich zu überlegen, ob man lieber in einem großen Konzern oder beispielsweise bei einem kleinen Startup-Unternehmen arbeiten möchte. Erst danach kann man gezielt auf die Suche nach einem geeigneten Praktikum gehen.

Wo bekomme ich Unterstützung in Sachen Bewerbung?
Das EMBA-Team ist jederzeit für Sie da und unterstützt Sie bei Ihrer Suche nach einem geeigneten Praktikumsplatz genau wie bei der Bewerbung. Die EMBA stellt ihren Studierenden fast täglich Stellenangebote für Praktikumsplätze zur Verfügung. Auch hier können Sie schauen, ob ein passendes Angebot dabei ist. Lassen Sie sich nicht von den Anforderungen in Ausschreibungen einschüchtern. Hier wird immer der perfekte Bewerber gesucht, den es so oft gar nicht gibt. Die Qualifikation ist nicht alles, denn Soft Skills spielen im Bewerbungsprozess ebenfalls eine wichtige Rolle. Treten Sie selbstbewusst auf und behalten Sie Ihre eigenen Ziele fest im Blick.

Wo suche ich am besten nach geeigneten Praktikumsstellen?
Natürlich ist die Suche in Stellenbörsen oder auf Unternehmensseiten der klassische Start. Ich würde aber immer den persönlichen Weg empfehlen und eigene Kontakte nutzen. Die Studierenden an der EMBA bauen früh ihr eigenes Netzwerk auf. Dozenten, Praxispartner, das Alumni-Netzwerk oder auch Gastdozenten sind ein toller Ausgangspunkt. Schauen Sie, wer aus Ihrem Netzwerk die passenden Kontakte haben könnte und sprechen Sie diese Personen gezielt an.

Lohnt sich eine direkte Anfrage oder eine Initiativbewerbung?
Einen Versuch ist es auf jeden Fall wert, denn mit einer Initiativbewerbung zeigt man Engagement. Man muss sich vor jeder Bewerbung ausführlich mit dem Unternehmen auseinander setzen und ein gezieltes Anschreiben formulieren. Nichts ist schlimmer als eine blinde Massenbewerbung, die überhaupt keinen oder den falschen Ansprechpartner erreicht. Mit etwas Glück, ist tatsächlich eine Stelle frei, aber noch nicht ausgeschrieben oder man wird für einen späteren Zeitpunkt in den Bewerberpool aufgenommen.

Was muss ich beim Bewerbungsanschreiben beachten?
Schicken Sie auf keinen Fall eine Bewerbung an mehrere Firmen. Es ist wichtig, dass das Anschreiben individuell und passgenau formuliert ist. Eine umfangreiche Recherche und der persönliche Kontakt zum Unternehmen bilden daher die Basis. Achten Sie auf eigene Formulierungen. So zeigen Sie, dass Sie sich mit der Stelle und dem Unternehmen auseinandergesetzt haben. Schildern Sie Ihre Motivation und bringen Sie Ihr persönliches Profil in Bezug zu der Ausschreibung und Ihren Anforderungen.

Sind besonders kreative Bewerbungen gefragt?
Das ist sehr branchenabhängig. Behalten Sie immer im Auge, dass der Entscheider die eingereichten Bewerbungen auch miteinander vergleichen können muss. Dafür ist es sinnvoll, einen gewissen Standard einzuhalten. Sich innerhalb dieses Standards bestmöglich und individuell zu präsentieren ist die hohe Kunst des Bewerbungsschreibens.

Als Studierender enthält mein Lebenslauf noch nicht allzu viele Punkte. Wie kann ich ihn etwas „aufhübschen“?
Sie sollten Ihren Lebenslauf immer mit der ausgeschriebenen Stelle abgleichen und daraufhin ausrichten. Nehmen Sie Qualifikationen wie Sprach- oder EDV-Kenntnisse mit auf. Auch die weichen Faktoren spielen inzwischen bei Personalern eine sehr wichtige Rolle. Wenn Sie an der EMBA Soft Skill-Seminare belegt haben, nehmen Sie diese mit auf. Auch Auslandsaufenthalte oder Praxisprojekte mit Unternehmen gehören in den Lebenslauf und werten ihn auf.

Welche Zeugnisse kann ich als Studierender neben dem Schul-Abschlusszeugnis beilegen?
Sie sollten immer das Zeugnis Ihres höchsten Abschlusses beilegen. Wenn Sie eine Ausbildung absolviert haben, legen Sie das Abschlusszeugnis ebenfalls bei. Zertifikate über Soft Skill-Seminare oder Praktika unterstreichen Ihr persönliches Profil. Generell kann man sagen, dass nicht die Menge der Zeugnisse, sondern deren Aktualität und Relevanz, ausschlaggebend ist.

Ich habe eine Einladung für ein Vorstellungsgespräch erhalten. Und jetzt?
Bedanken Sie sich für die Einladung und bestätigen Sie den Termin. Dann geht es in die Vorbereitung. Wenn Sie sich bei der Bewerbung eingehend mit dem Unternehmen und der ausgeschriebenen Position auseinandergesetzt haben, frischen Sie dieses Wissen noch einmal auf. Ihr Gegenüber soll erkennen, dass Sie optimal vorbereitet sind. Zudem sollten Sie sich mit den Standard-Fragen eines Bewerbungsgesprächs auseinandersetzen und eigene Fragen stellen können. Die EMBA bietet ihren Studierenden regelmäßig Bewerbungs-Trainings sowie ergänzende Seminare beispielsweise zur Rhetorik an. Diese sind eine optimale Vorbereitung.

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