Markenpunks an der EMBA: Neue Dozenten in Hamburg!

In der Marketing-Branche gelten sie als Markenpunks im Anzug. Dr. Arnd Zschiesche und Dr. Oliver Errichiello sind Verfechter und Vorreiter der Markensoziologie. An der EMBA in Hamburg haben die beiden Marken-Experten und Geshäftsführer des Büros für Markenentwicklung jetzt erstmals als Dozenten das Modul „Markensoziologie und Markenführung“ betreut. Eine spannende Erfahrung, nicht nur für die Studenten, sondern auch für die beiden Markensoziologen, wie sie jetzt im EMBA-Newsletter berichten.

„Die Markensoziologie stützt sich im Gegensatz zum klassischen Marketing nicht auf irgendwelche Zielgruppen, sondern auf das Unternehmen selbst“, sagt Arnd Zschiesche. Für die Viertsemester (Marketing, Marken und Medien) in Hamburg bot der Einstieg in das Thema daher eine komplett neue Sichtweise. Denn bislang haben sie sich während des Bachelor-Studiums vor allem auf das klassische Marketing fokussiert.

Mit der Einführung der Markensoziologie als Teil des Marketing-Studiums hat sich die EMBA auf ein hoch aktuelles Thema eingelassen. Denn wie die Veröffentlichungen von Arnd Zschiesche und Oliver Errichiello zeigen, ist das Feld der Markensoziologie für alle Unternehmen – von der kleinen Imbissbude bis zum Big Player – relevant und gewinnt zunehmend an Bedeutung. Die Markensoziologie wurde maßgeblich an der Hamburger Universität entwickelt.

In dem Studienmodul zum Ende ihrer Akademiephase an der EMBA haben die Studenten noch einmal ihren Blickwinkel geöffnet und erweitert. „Wir haben die üblichen Marketing-Methoden gemeinsam mit den Studierenden auf den Prüfstand gestellt“, erklärt Oliver Errichiello. Anhand von konkreten Marken haben die Studenten, jeweils in kleinen Gruppen aufgeteilt, die Lehre der Markensoziologie kennengelernt. In einem vertiefenden empirischen Markenpraktikum konnten sie das erlernte theoretische Wissen dann in konkreten Beispielen anwenden.

Im Mittelpunkt stand dabei vor allem das Vertrauen, das Käufer Marken entgegenbringen sowie die vorhandenen positiven Vorurteile gegenüber Produkten und Marken. „Es ist letztendlich vollkommen irrelevant, wie gut mir die Werbung gefällt. Wichtig ist, wie sehr mich das Produkt überzeugt“, erklärt Arnd Zschiesche. Die Rolle der Werbung ist seiner Meinung nach vollkommen überbewertet, es geht einzig um die Stärke des Vertrauens in eine spezifische Leistung.

Für die beiden ist die Lehrtätigkeit an der EMBA zugleich auch ein Ansporn, jungen Marketing-Managern eine andere Perspektive aufzuzeigen. „Es macht großen Spaß mit den Studenten zusammenzuarbeiten. Sie sind sehr offen gegenüber neuen Ansätzen und können sich leicht auf neue Ideen einlassen“, lobt Oliver Errichiello die Zusammenarbeit mit der EMBA, die auch in Zukunft fortgesetzt wird.

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