Sebastian Milbrandt und Christian Meyer

MedienCampus Berlin fördert Talente in einem persönlichen Umfeld individuell

Seit dem Semesterstart im Oktober 2018 gibt es den neuen MedienCampus in Berlin. Aber warum haben sich die beiden Akademien DMA und EMBA eigentlich zusammen getan? Welche Vorteile bringt der gemeinsame Campus für Studierende und Absolventen? Im Interview geben EMBA-Geschäftsführer Sebastian Milbrandt und DMA-Vorstand Christian Meyer Antworten.

Wie kam es zu der Idee, einen MedienCampus zu gründen?
Sebastian Milbrandt: EMBA und DMA sind beide langjährige Partner im DHS-Modell, dem dezentralen Hochschulsystem (DHS) der Hochschule Mittweida. Von daher kennen und schätzen wir uns schon seit Jahren – und wir wissen von unseren Expertisen. Da wir in der akademischen Medienbildung eine Schnittmenge haben, lag der Gedanke nahe, dass wir diese unter einem Dach vereinen und in der Hauptstadt gemeinsam auftreten wollen.
Christian Meyer: Berlin ist ein extrem spannender Markt – auch für den privaten Bildungssektor, in dem wir aktiv sind. EMBA und DMA sind beide mit Standorten in Berlin vertreten und bieten ein spitzes und facettenreiches Studienportfolio an. Durch die Kooperation auf dem MedienCampus Berlin bekommen wir in der Stadt noch mehr Sichtbarkeit und unsere Stärken kommen noch besser zur Geltung.

Welche Stärken bringen EMBA und DMA denn in den gemeinsamen MedienCampus ein?
Christian Meyer: Das große „M“ für „Medien“ tragen wir ja beide im Namen. Trotzdem haben wir verschiedene Schwerpunkte, in denen wir stark sind. Die DMA zielt mit ihrem akademischen Studienangebot eher in Richtung praktischer, zeitgemäßer Medienproduktion. Die EMBA richtet die Medienstudiengänge in Richtung Business aus.
Sebastian Milbrandt: Das breit aufgestellte Angebot an Studienfachrichtungen ist für den Campus ein echtes Pfund. Dazu haben beide Akademien starke Netzwerke: Unsere großen Dozentenpools mit Fachleuten aus der Branche und die Projektpartner aus Medien und Wirtschaft können wir jetzt zu einem Netz verweben. Hier werden sich auch für studentische Projekte vollkommen neue Möglichkeiten auftun. Auf dem Campus können die Studierenden akademieübergreifend Praxisprojekte umsetzen. Hier bündeln DMA und EMBA nicht nur die attraktiven Partnerunternehmen, wie zum Beispiel RB Leipzig und Sony. Die Studierenden können durch das verbreiterte Angebot an Studienfachrichtungen auch ganzheitlicher an Praxisprojekte rangehen – von der Businessplanung bis zur konkreten medialen Umsetzung.

Gibt es weitere Vorteile für Studierende des MedienCampus? 
Sebastian Milbrandt: Der angesprochene gemeinsame Dozentenpool zahlt natürlich auch auf das Lehrniveau ein: EMBA und DMA haben von je her Fachleute aus der Praxis als Dozenten in den Studienmodulen. Die Studierenden dürfen sich hier auf ein noch breiteres Dozentennetzwerk freuen.
Christian Meyer: Wir bündeln auf dem Campus neben der Manpower ja auch die Ausstattung: Das TV-Studio, Kameras, Schnittsuite und mobile Schnittrechner, aber auch die Präsenz-Bibliothek kommen jetzt allen Studierenden zu Gute. Und zu guter Letzt können die Studierenden aus allen verschiedenen und unterschiedlichen Studienrichtungen auch untereinander größere Netzwerke spinnen, als wenn jede Akademie alleine auftritt.

Welches Studienangebot bietet der MedienCampus?
Christian Meyer: Wir bieten auf dem MedienCampus vier Studiengänge an: „Angewandte Medien“, „Business Management“, „Digital Business Management“ und „Film und Fernsehen“. Diese vier Bachelor-Studiengänge splitten sich im dritten und vierten Semester in bis zu 25 Fachrichtungen auf: Das reicht von „Internationalem Marketing und Management“ und „Big Data Management“ bis zu „Sportjournalismus“ und „Media Acting“.

Mit welcher Philosophie wird der MedienCampus auftreten?
Sebastian Milbrandt: Was EMBA und DMA schon immer eint, ist die Philosophie, wie ein privates Studium zu sein hat: praxisnah, persönlich – und trotzdem mit wissenschaftlichem Fundament. Das tragen DMA und EMBA seit jeher in ihrer DNA – und das wird auch den MedienCampus Berlin auszeichnen. Wir wollen mit kleinen Studiengruppen ein, im wahrsten Sinne, privates und persönliches Umfeld schaffen, in dem wir Talente individuell fördern können.

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