Neues Buch von Markensoziologen und EMBA-Dozenten

„Egal ob Ferrari oder Hähnchengrill um die Ecke – jede Marke sollte die einzigartige Komposition ihrer Leistungsinhalte verstehen und sie individuell organisieren“, sagt der Hamburger EMBA-Dozent und Markensoziologe Dr. Arnd Zschiesche. Als Mitherausgeber des neu erschienenen Buchs „Die Soziologie, der Gestaltwille und die Marke“ gewährt er Einblicke in die Lehre von Professor Alexander Deichsel und die Lehre der Markensoziologie im Allgemeinen.

Gemeinsam mit seinem Partner Dr. Oliver Errichiello ist Dr. Arnd Zschiesche nicht nur Dozent an der EMBA in Hamburg, sondern vor allem auch Geschäftsführer des Büros für Markenentwicklung. Die beiden Marken-Experten haben sich in den 1990er Jahren in einer Vorlesung des Hamburger Professors und Begründers der Gestalt- und Markensoziologie, Alexander Deichsel, kennengelernt und bei ihm promoviert.

Die Idee zu dem Buch über Alexander Deichsel und seine Lehre entstand bereits Ende des letzten Jahres. Anlässlich des 80. Geburtstags des Markensoziologen haben Errichiello, Zschiesche und Professor Timm Homann beschlossen, ein Handbuch zusammenzustellen, in dem verschiedene Weggefährten und Absolventen zu Wort kommen.

„Die Autoren reichen vom Physiker bis zum Juristen, vom Radiojournalisten über Unternehmensgründer bis zum CEO. Ein Personenkreis, für den sein Denken, seine wirtschaftliche Führungslehre unternehmerisch wie auch persönlich bis heute entscheidend wirkt“, verrät Dr. Arnd Zschiesche.

Das Buch richtet sich an jeden Menschen, der verstehen will, wie Marke und Markenführung funktionieren. „Es ist ein Muss für jeden, der sich wissenschaftlich fundiert mit der Führung von Systemen beschäftigt. Jeder Marketing-Student, der verstehen will, warum man Marken nur von innen heraus führen kann, sollte es lesen“, meint Zschiesche.

Das Buch beleuchtet aus unterschiedlichen Perspektiven, wie man gezielt öffentliches Vertrauen aufbaut und Unternehmensleitungen kollektiv verankert. „Es zeigt, warum jede Marke – ob Aldi oder Rolex, ob Greenpeace oder Heckler & Koch – primär ein soziales Phänomen ist, das betriebswirtschaftliche Auswirkungen hat. Dreh- und Angelpunkt sind spezifische Leistungen, über die sich ein kollektives Urteil gebildet hat und Vertrauen in diese Leistung innerhalb einer bestimmten Gruppe existiert.“

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