Social-Media-Kampagne für Petition zum Atomwaffenverbot

Kommunikative Herausforderung für die Viertsemester (Kommunikations- und Medienmanagement) aus Düsseldorf. Für den Verein IPPNW haben die Studierenden eine Social-Media-Kampagne gestaltet, die eine Online-Petition zum Atomwaffenverbot unterstützen soll.

Im Studienmodul Social Campaigning haben die Studierenden passenderweise für eine gemeinnützige Organisation (NGO) gearbeitet. Zwei Wochen lang entwickelten sie mit Unterstützung von EMBA-Dozentin Ulrike Brinkmann kreative Ansätze für den Verein „Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs – Ärzte in sozialer Verantwortung“, kurz IPPNW und fassten diese in einem Kommunikationskonzept zusammen.

Die Aufgabenstellung im Rahmen des Praxisprojekts war umfangreich: Erstellen Sie eine Social-Media-Kampagne, die die Online-Petition „Deutschland soll das Atomwaffenverbot unterstützen“ von ICAN Deutschland voranbringt. „Es war ein interessantes, wichtiges Thema und schwierig, der Bevölkerung nahezubringen. Eine Kampagne ohne Budget zu entwickeln und Sponsoren zu finden, stellte für uns eine zusätzliche Herausforderung dar“, erklärt Studentin Larissa Jungheim.

Innerhalb der Projektphase haben die Studierenden zunächst eine Analyse erstellt und dann darauf aufbauend eine konzeptionelle Leitidee für ihre Kampagne entwickelt. Im weiteren Verlauf wurden dann Instrumente gesucht, mit denen auch ohne ein großes Budget Menschen auf die Online-Petition aufmerksam gemacht werden können. Dafür erstellten die angehenden Kommunikationsmanager auch Zeit- und Budgetpläne sowie Vorschläge für Aktionen und passende Kanäle und Medien. Unter anderem wollen sie mit einem Aufkleber, der die Sprengkraft einer Atombombe anschaulich beschreibt, auf die Bedrohung hinweisen.

Zur finalen Präsentation ihrer Ergebnisse erhielten die Studierenden vom Auftraggeber ein sehr positives Feedback. Fünf Vertreter des Vereins kamen nach Düsseldorf, um die Vorschläge der Studierenden entgegenzunehmen. „Die Direktheit Ihrer Bildsprache war sehr gut. Wir können das eins zu eins umsetzen. Auch die Arbeit mit einer Explosion ist super, und die Dringlichkeit der Kampagne kommt so sehr gut heraus“, erklärte Martin Hinrichs, Vorstandsmitglied von ICAN Deutschland, der für die Präsentation extra aus Berlin angereist war.

Auch Dozentin Ulrike Brinkmann kann nach Abschluss des Projekts ein positives Fazit ziehen: „Zu Beginn der Aufgabenstellung waren die Studierenden sehr skeptisch, insbesondere was die Herausforderung anbelangt, für eine NGO zu arbeiten. Nach kurzer Zeit gelang es ihnen jedoch, sich auf die besonderen Merkmale einzulassen. Die Studierenden haben ihre sozialpolitische Ader entdeckt sich mit kritischen Themen – der Bedrohung durch Atomwaffen – auseinandergesetzt.“

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