Student macht sich mit Modelabel „ENAKA“ selbstständig

EMBA-Alumnus Kevin Spalek (24) startet mit eigenem Start-up durch. Der gebürtige Bremer hat zusammen mit seinem Business-Partner Richmond Bessong (Founder, 24) eine GmbH gegründet. Bereits seit November 2012 verfolgten die beiden Bremer ein gemeinsames Ziel: Ihre Modemarke „ENAKA“ mit einem Vollsortiment auf den Markt zu bringen.

„Während meines Studiums an der EMBA-Berlin habe ich die Vision von der eigenen Brand nie aus den Augen verloren. Jegliche Studieninhalte bezog ich direkt auf unser Projekt. Gerne erinnere ich mich an die Tipps der Dozenten. Einige von ihnen nahmen sich sogar die Zeit und feilten nach den Seminaren mit mir an unserem Konzept. Da wurde mir klar, dass ich dies hauptberuflich machen muss. Eine normale berufliche Laufbahn kam für mich noch nie in Frage“, sagt der EMBA-Absolvent.

„Mit unseren Anfängen als T-Shirt-Brand waren wir nicht zufrieden. Es hat einige Zeit gedauert, bis wir die Skills und die Ressourcen für das nächste Level gesammelt hatten. Mir kommt es so vor, als hätten wir bis zum heutigen Tage nichts erzwungen. Alles hat sich gefügt und ist organisch gewachsen. Nun haben wir das Netzwerk, die Erfahrung und die Infrastruktur, um uns vollständig auf unsere Marke zu fokussieren.“

Mit „ENAKA“ verbinden die beiden Gründer mehr als ihre Existenz: „Wir widmen die Brand der Mutter von Richmond. Sie strebte nach einem anderen Erscheinungsbild, da sie versuchte, der gesellschaftlichen Vorstellung von Schönheit gerecht zu werden. Tragischerweise unterlag sie den Folgen einer Operation“, erklärt der EMBA-Absolvent.

Für ihn ist es eine tolle Erfahrung, täglich mit einem Jugendfreund zusammenzuarbeiten. „Ich habe noch nie mit einem so breiten Grinsen ein Büro betreten. Höchstens während der EMBA-Projektphasen“, scherzt der 24-Jährige.

„Seitdem geht es bei uns um mehr. Unsere Kleidung ist die Plattform, auf der unsere Vision nach außen getragen wird. Wir kreieren etwas Ermutigendes und Bedeutsames. Im Fokus stehen zwei soziale Tendenzen, die Mode seit Jahrzehnten formen: die Integration und das Bedürfnis der Isolation als Teil der Selbstfindung.“

Dabei überlassen die jungen Unternehmer nichts dem Zufall. „Jedes unserer Muster und der komplette Content unseres Marketings entsteht direkt in unserem Headquarter in Berlin. Um bei allen Arbeitsschritten die Übersicht zu haben, ist uns kein Weg zu weit.“

So begleiten die beiden beispielsweise die Produktion in der Türkei selbst. Der direkte Einfluss auf das Qualitätsmanagement ist ihnen sehr wichtig. „Wir arbeiten mit einer sehr erfahrenen Produktionsfirma zusammen, die uns volle Transparenz bietet. Unsere Kunden sollen über jeden Schritt unserer Ware informiert werden können. Unsere Website und unser Instagram-Account bieten dabei stets Einblicke hinter die Kulissen der Modemetropolen Berlin und Istanbul“, sagt Spalek.

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