Studenten-Bericht: Ein Besuch beim Spiegel verlag

Das Studium an der EMBA ist extrem praxisnah. Einen besonders tiefen Einblick in die Welt der Medien haben jetzt die Viertsemester (PR- und Kommunikationsmanager) aus Hamburg erhalten. Mit Dozent Oliver Hein-Behrens haben sie die SPIEGEL-Redaktion besucht. Studentin Alina Beneke hat ihre Eindrücke in einem Bericht zusammengefasst.

Am 8. Juli hat unser Kurs die einmalige Möglichkeit bekommen, sehr interne Einblicke in den „SPIEGEL“ zu erhalten. Mit Oliver Hein-Behrens als Dozenten haben wir im Zuge der Module „Redaktionelles Arbeiten“ und „Öffentlichkeitsarbeit“ das größte europäische Nachrichten-Magazin in Hamburg besucht.

Von Sabine Schäfer (Leserservice) erhielten wir eine ausführliche Einführung in die Geschichte des Spiegels, den Aufbau und die einzelnen Produkte, sowie die Zahlen und Fakten des Magazins. Mindestens genauso beeindruckend war die Location, in der wir den Vortrag hörten.

In dem riesigen Konferenzraum im ersten Stock findet jede Woche die „Montagskonferenz“ statt, an der neben Ressortleitern und Chefredakteuren immer Personen der politischen und wirtschaftlichen Führungselite teilnehmen. Bis zu Beginn des Meetings bleibt jedoch unter Verschluss, um wen es sich dabei handelt.

Im Anschluss an den Vortrag hat Martin U. Müller (Redakteur für Wirtschaft und Social Media Experte) uns die Arbeit beim Spiegel an expliziten Beispielen aus der Vergangenheit verdeutlicht und uns nicht nur einmal zum Staunen gebracht. „Der Spiegel geht generell nicht zu Presseterminen“, sagte Müller, als er uns erklärte, dass das Magazin tiefgründig und ausführlich recherchiert, anstatt „exklusiv“ mit nur Halbwahrheiten an die Öffentlichkeit zu treten.

Dass sich diese Strategie bewährt, wurde anhand vieler Beispiele aus der Praxis unterstrichen. Uns ist heute bewusst: Wenn ein Spiegel-Redakteur eine Information haben möchte, dann kriegt er sie auch und sei es durch simpelste Maßnahmen wie das Archivieren alter Telefonbücher. Heute berühmte Persönlichkeiten sind darin nicht selten noch mit ihrer Telefonnummer aufzufinden. Natürlich geht es noch weit darüber hinaus: Die persönliche Kontaktpflege ist bei der Spiegel-Arbeit das A und O.

Auch Themen wie Öffentlichkeitsarbeit und Social Media waren Bestandteil der Gesprächsrunde, in der uns der Spiegel-Redakteur mitteilte: „Ich bin offen für gute PR. Schließlich muss ich auch jeden Montag neue Ideen vorschlagen. Aber das Thema muss stimmen.“ Nach einem zweistündigen Austausch mit Sabine Schäfer und Martin U. Müller haben wir das Gebäude mit einem Insider-Wissen verlassen, das für uns Studenten in dem Maße normalerweise nicht zugänglich ist. Selbst unser Dozent Oliver Hein-Behrens sagte uns: „Es ist ungewöhnlich für mich, dass ich bei einer solchen Veranstaltung sieben Seiten notiere. Aber ich habe geschrieben und geschrieben, weil es eine spannende Information nach der anderen gab.“

Wir können gar nicht sagen, dass es uns nur gut gefallen hat. Es hat uns stark beeindruckt und uns in der abschließenden Fragerunde buchstäblich die Sprache verschlagen. Wir sind sehr dankbar, dass wir als Kurs von der EMBA und von unserem Dozenten die Möglichkeit bekommen haben, diesen spannenden Einblick zu erhalten.

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