Studenten konzipieren Events für die Tempelhof Projekt GmbH

Wie kann sich der Veranstaltungsort Flughafen Tempelhof in Berlin nach seiner Nutzungsänderung positionieren? Mit dieser komplexen Fragestellung haben sich jetzt die Berliner Viertsemester (Sport-, Event- und Medienmanagement) im Rahmen eines achtwöchigen Praxisprojekts intensiv auseinandergesetzt und ihre entwickelten Konzepte der Tempelhof Projekt GmbH präsentiert.

Die Tempelhof Projekt GmbH ist verantwortlich für das Management und die Entwicklung des denkmalgeschützten Flughafengebäudes. In dieser Funktion betreibt sie alle Eventstätten auf dem Gelände. Seit Oktober 2015 hat das Land Berlin einen Großteil der Flächen wie Hangars und angrenzende Räumlichkeiten einer Nutzungsänderung unterzogen. Der Standort dient nun zentral der Unterbringung von Flüchtlingen.

Für die Weiterentwicklung des Standorts unter den neuen Rahmenbedingungen sollten die Studierenden passende Live-Kommunikationsformate konzipieren, die aufzeigen, inwieweit auch unter der geänderten Bedingung des Flüchtlingsstandortes innovative Veranstaltungskonzepte realisiert werden können, die den Standort stärken und an seine Tradition als universell einsetzbare Location anknüpfen.

Aufgeteilt in zwei Teams, bearbeiteten die Studierenden zwei unterschiedliche Aufgabenstellungen. Während sich das erste Team auf den Themenschwerpunkt „Arbeit und Beschäftigung“ konzentrierte, lag der Fokus der zweiten Gruppe auf dem Thema „Politik und Gesellschaft“.

Gemeinsam mit den beiden EMBA-Dozenten Alexander Konrad und Giorgos Kalaitzis machten sich die angehenden Eventmanager an die Arbeit. Nach intensiver Auseinandersetzung mit beiden Themen entwickelten die Studierenden zahlreiche Live-Formate und Inszenierungsvorschläge, die anschließend in zwei stimmige Gesamtkonzepte eingeflossen sind.

Beide Gesamtkonzepte setzen als Narrativ auf die Symbolkraft der Metapher „Flughafen“ und beziehen sich dabei explizit auf die Nutzung der kultigen Haupthalle. So wird im Konzept „Politik und Gesellschaft“ der Flughafen kurzerhand in einen „Airport of politics“ umbenannt und alle Eventteilnehmer werden auf eine Reise durch acht Politikfelder geschickt. Dabei wird das Thema mit den Mitteln der Interaktion, des Happenings und der Installation gleich einem Ausstellungsrundgang erlebbar gemacht.

Im Konzept „Arbeit und Beschäftigung“ können alle Teilnehmer des Events unter dem Titel „Way to success“ ihre persönliche Laufbahn in den drei zentralen in Lebenswelten designten Themenclustern Schule, Studium und Beruf durchlaufen. Dabei erleben sie spielerisch, wie Engagement und Mitwirkung sich positiv auf die Integration auswirken.

Bei der abschließenden Präsentation ihrer Ergebnisse in den Konferenzräumen des ehemaligen Tempelhofer Flughafens erhielten die Studierenden für ihren Einsatz ein tolles Feedback. Besonders das Team „Politik und Gesellschaft“ konnte sich über großes Lob freuen: „Grandios, ich hatte Gänsehaut, als ich Ihren Claim las. Ich würde es genau so kaufen. Tolles Konzept, tolle Bilder, tolle Namen, starkes Symbol, gut durchdacht“, erklärte Pascal Thirion, Bereichsleiter und Prokurist der Tempelhof Projekt GmbH.

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